Montag, 27 September 2021
Notruf : 112

Bleichenstraße: Feuer in Tiefgarage

Am 23.07. wurden wir um 02:53 Uhr zum Ferienpark alarmiert. Dort sollte eine Tiefgarage verraucht sein.
Noch während sich die ersten Kameraden in der Wache umzogen, wurde das Alarmstichwort auf „Objekt bestätigt“ erhöht. Das bedeutet für uns, das es wirklich brennen soll. Aufgrund dieses Stichwortes ertönte auch zusätzlich die Sirene, um alle Kameraden bestmöglich alarmieren zu können. Durch das neue Stichwort wurden auch die Feuerwehr Großenheidorn, die ELO der Stadt Wunstorf und die Drehleiter aus Wunstorf alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die Rauchentwicklung.
Nach einer kurzen Erkundung stellte sich heraus, das ein Müllcontainer brannte. Dieser wurde ins Freie verbracht und abgelöscht.

Hochwasser Einsatz in Euskirchen/Schleiden

Seit gestern Abend (19.07.2021) ist unser Zug mit insgesamt 22 Kameradinnen und Kameraden wieder zurück aus dem Katastrophengebiet der Eifel.

Wir und ein weiterer Zug waren ca. 20 km südwestlich vom Rest der Regionsfeuerwehrbereitschaft in der Stadt Schleiden und seinen Ortschaften eingeteilt. Wir haben völlig autark gearbeitet und wurden dort von den Einheimischen versorgt.

Zumeist waren wir in dem am schwersten betroffenen Ort, Gemünd, eingesetzt. Folgendes Video zeichnet Euch ein kleines Bild von dem, was uns dort erwartet hatte: https://youtu.be/zA-dHLkuAG8

Die Hauptaufgabe unseres Zuges war das Auspumpen vieler Keller und teilweise die Sicherstellung des Brandschutzes. Die ortsansässigen Kameradinnen und Kameraden waren mehrere Tage mit wenig Schlaf im Einsatz – obwohl sie zum Großteil selbst betroffen waren und alles verloren haben. Damit auch sie sich ausruhen und sich um ihr Hab und Gut kümmern konnten, wurden sie von uns und dem anderen Zug abgelöst.

Ob in den Kellern der Privatleute das Wasser noch 15 cm hoch stand oder in Schulen oder Geschäftsräumen mehr als einen Meter. Geholfen wurde jedem, soweit es uns mit unseren Mitteln möglich war. Einen Großteil der Zeit wurden wir von einem Kamerateam des NDR begleitet. Die Videos dazu findet ihr hier: https://www.ndr.de/…/Feuerwehr-aus-Niedersachsen-hilft-in-N…
https://www.ndr.de/…/Helfer-aus-Niedersachsen-unterstuetzen…

Die schrecklichen Eindrücke, die wir während des Einsatzes gesammelt haben, werden uns sicher noch lange begleiten. Aber zu sehen, wie große Hilfe, auch von Ortsfremden dort eintrifft, welchen Mut die Einheimischen haben, ihr Haus oder Geschäft wieder aufzubauen und wie großartig wir von den Einheimischen während unseres Einsatzes umsorgt wurden, hat und wird uns sehr helfen mit den Bildern der dortigen Lage umzugehen.

Den heutigen Tag haben wir damit verbracht unsere Geräte und Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen. Die Geräte waren sehr stark kontaminiert und mussten gründlich gereinigt werden.

#feuerwehr #kats #steinhude #euskirchen #schleiden

Kolenfeld: brennt Strohmiete

Am 14.12. wurden wir um 22:13 Uhr aufgrund der Auslösung der TLF-Stadt Schleife in die Felder zwischen Kolenfeld und Haste alarmiert. Es brannte eine Strohmiete, die Feuerwehr Kolenfeld und Wunstorf waren bereits vor Ort im Einsatz.

Unsere Aufgabe bestand darin, im Pendelverkehr Wasser an die Einsatzstelle zu bringen. Nebenbei wurde eine Wasserversorgung, über eine lange Wegstrecke, durch die Feuerwehr Klein Heidorn aufgebaut und betrieben.

Durch die Auslösung der TLF-Stadt Schleife fuhren Fahrzeuge der Feuerwehren Großenheidorn, Bokeloh, Luthe und Steinhude die Einsatzstelle an.

Gegen 24 Uhr konnten wir, nach einer kurzen groben Fahrzeugwäsche, die Einsatzstelle verlassen und die Heimfahrt antreten.

Großenheidorn: Kellerbrand im Mehrfamilienhaus

Heute wurden wir um 10:37 Uhr während unseres monatlichen Wehrdienst, zusammen mit der Ortsfeuerwehr Großenheidorn und der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr in die Dorfstraße nach Großenheidorn zu einem Kellerbrand alarmiert.

Da wir zu dem Zeitpunkt mit allen Fahrzeugen im Ort verteilt die Hydranten geprüft haben, waren wir dementsprechend schnell einsatzbereit und abgerückt. Bereits eine Minute nach der Alarmierung, war das erste Fahrzeug schon auf dem Weg nach Großenheidorn.

Durch das schnelle Eingreifen konnte der Brand schnell eingedämmt werden. Die Kameraden unter Atemschutz haben nach dem Ablöschen, das angekokelte Lagergut aus dem Kellerraum geholt um eventuelle Brandnester noch abzulöschen. Nach kurzer Zeit haben die Kameraden der Ortsfeuerwehr Großenheidorn die restlichen Arbeiten übernommen und wir konnten wieder in den Dienstbetrieb übergehen.

Evakuierung Wunstorf aufgrund von Bombenräumung

Bereits heute morgen um 06:00 Uhr war die Nacht für unsere Kräfte der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zu Ende. Für die restlichen Kameraden ging es um 07:00 Uhr los. Zusammen mit den Feuerwehren Wunstorf, Luthe, Bokeloh, Idensen, Mesmerode, Blumenau, Klein Heidorn und Großenheidorn wurden wir zur Evakuierung eines Bereich in der Wunstorfer Nordstadt alarmiert. Der Grund der Evakuierung war ein Kampfmittel Fund am gestrigen Abend, der nicht entschärft werden konnte und deswegen gesprengt wurde.

Vor Ort haben wir den Süd-Bereich evakuiert um sicherzustellen, dass sich keine Person mehr in dem Sperr-Radius von 300 Metern befindet.

Gegen 11:00 Uhr waren dann alle Bewohner aus ihren Häusern, sodass eine letzte Überprüfung der Evakuierung statt finden konnte. Um 11:45 war es dann soweit, die Sprengung des Kampfmittels wurde durchgeführt. Um 11:50 Uhr konnten die Bewohner bereits wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurück.

Ein detaillierten Bericht findet ihr bei den Wunstorfer Kollegen:
https://feuerwehr-wunstorf.de/bombenfund/

Feuerschein in Autowerkstatt

Gegen 3 Uhr am Dienstagmorgen wurden wir zusammen mit den Ortsfeuerwehren Großenheidorn und Wunstorf zu einem Feuer in einem Autohaus alarmiert. Anwohner hatten zunächst einen lauten Knall gehört und später Flammen in dem Werkstattbereich des Autohauses gesehen, woraufhin sie die Feuerwehr alarmierten. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später am Einsatzort ankamen, drang dichter Rauch aus dem Gebäude. Der Polizei zufolge wurde der Brand durch einen technischen Defekt an einem Diagnosegerät verursacht. Der Brand griff später auf die Elektroverteilung sowie ein Regal mit Spraydosen über. Explodierende Spraydosen verursachten die Knalle, die die Anwohner wahrnahmen. Glück im Unglück- Durch die schnelle Brandentdeckung und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile, wie z.B. das Reifenlager, verhindert werden. Wir waren zusammen mit den anderen Ortswehren mit rund 70 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen im Einsatz. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 10.000 €.

Freiwillige Feuerwehr Steinhude

Unter den Hestern 2
31515 Wunstorf OT Steinhude
Notruf: 112

Wache: 05033 1411 (keine Notrufe)

info@feuerwehr-steinhude.de

 

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