Dienstag, 5 Juli 2022
Notruf : 112

Autor Archiv

Heiß-Ausbildung der Stadtfeuerwehr Wunstorf

Unter der Leitung des Arbeitskreises Atemschutz haben an diesem Wochenende 60 Atemschutzgeräteträger die Brandbekämpfung geübt.

Dafür wurde eine mobile gasbefeuerte Anlage gemietet. Eigentlich sollte dies schon im März 2020 stattfinden, wurde jedoch aufgrund der Pandemie verschoben. Nun wurde unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts die Ausbildung durchgeführt.

Dabei haben die Trupps zunächst eine Einweisung in die Übungsanlage erhalten, dann ging es unter Nullsicht und mit dem Strahlrohr im Anschlag in den Container. Tür-Prozedur, Rückwegsicherung, Schlauchmanagement und Handling des Hohlstrahlrohrs standen auf dem Programm.

Immerhin 75% des Luftvorrats sind nach den rund 15 Minuten verbraucht, bis der Brand gelöscht wurde. Knapp die Hälfte der Feuerwehrfrauen- und Männer in den zehn Ortsfeuerwehren sind so genannte AGT.

Neben einem extra Lehrgang sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen, Belastungsübungen und Unterweisungen Pflicht, für jeden, der die bekannten gelben Flaschen auf dem Rücken tragen will.Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommt diese Form der Ausbildung gut an. Bei Temperaturen bis 300°C sind solche Übungen realistischer, als „trocken“ in der eigenen Fahrzeughalle.

Die Zahl der Brände ist durch die Rauchwarnmelder-Pflicht und aktuell vermehrten Homeoffice-Zeiten insgesamt rückläufig, dennoch sind solche Einsätze für die Feuerwehren immer wieder gefährlich.

Umso wichtiger, diese Szenarien praxisnah üben zu können, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Auch der Arbeitskreis Atemschutz zieht ein positives Fazit: Der modulare Aufbau einer einheitlichen Ausbildung der Atemschutztrupps bewährt sich. Nach Möglichkeit soll dieser Baustein nun regelmäßiger Teil der Ausbildung werden.

Ausgelöste Brandmeldeanlage auf der Bergstraße

Am 20.01. wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Grosenheidorn nach Grosenheidorn auf die Bergstraße zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen technischen Defekt handelte. Die Anlage wurde zurückgesetzt und wir konnten wieder einrücken.

Ausgelöster Rauchwarnmelder: Großenheidornerstraße

AM 31. 12. 2021 wurden wir gegen 05:27 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei an die Großenheidornerstraße alarmiert.

Im zweiten Obergeschoss des Hauses war ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Der Auslösegrund war unklar, wir haben die Wohnung kontrolliert.

Bleichenstraße: Wasserschaden im Obergeschoss

Am 29.12.2021 wurden wir gegen 11:15 Uhr in die Bleichenstraße alarmiert.

Vor Ort ereignete sich ein größerer Wasserschaden und wir wurden zum Abschiebern der Leitung angefordert.

Bereits beim Eintreffen an der Einsatzstelle, war das Wasser abgestellt. Für uns ergab sich daraus kein weiterer Einsatz.

Vor dem Tore: Ausgelöster CO-Melder

Am 24.12.2021 wurden wir gegen 02:59 Uhr zu einem Ausgelösten CO-Warner in die Straße „Vor dem Tore“ alarmiert.

Vor Ort war bereits der Rettungsdienst, welcher die hohe Konzentration festgestellt hatte.

Wir haben die Wohnung unter Atemschutz belüftet und freigemessen. Folgend wurde die Einsatzstelle wieder dem Rettungsdienst übergeben.

Sommerlinde für die Kinderfeuerwehr

Bevor die Kinderfeuerwehr Steinhude pandemiebedingt ihre Dienstabende ausgesetzt hat, waren Janine und Marcel Müller-Meißner von der gleichnamigen Familienimkerei aus Luthe zu Besuch.

Sie erklärten den Kindern viel über die Arbeit als Imker, Bienenvölker und die Probleme des Nahrungsangebots für Bienen.

Die Imkerfamilie kam dabei nicht mit leeren Händen. Sie hatten für jedes Kind eine Sommerlinde im Topf dabei. Es geht der Familienimkerei dabei um das Projekt Bienenwald.

Die Kinder können die Sommerlinde in den nächsten 2-3 Jahren in einem Topf als Zimmerpflanze halte, sie langsam und beständig wachsen sehen und dabei lernen, ein wenig Verantwortung zu übernehmen.

Nach der Zeit ist geplant, die Linden auf einer Fläche zusammenzuführen, als Lindenwald zu kultivieren und so ein großes Nahrungsangebot für Bienen zu schaffen.

Person ruft um Hilfe: Hilflose Person hinter Tür

Am 22.12.2021 wurden wir gegen 08:15 Uhr in die Straße „An der Schanze“ zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei alarmiert.

Wir eröffneten den Zugang zu den Wohnung durch ein offenes Fenster mit dem sog. „Kipp-Fenster-Öffner“. Nach Öffnung des Zugangs übergaben wir die Einsatzstelle an den Rettungsdienst und die Polizei.

Im Anschluss unterstützen wir noch den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe.

Jolle im Schilf gekentert: Segler lehnt Hilfe ab

Am 17.07.2012 wurden wir gegen 18:23 Uhr zusammen mit der DLRG und der Wettfahrtvereinigung zu einer gekenterten Jolle in der nähe des baltischen Seglervereins alarmiert.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle lehnte der Segler sämtliche Hilfe ab, sodass wir kurzfristig wieder eingerückt sind.

Einsatz im Katastrophen-Gebiet in Nordrhein-Westfalen

In der Nacht sind fast 50 Kameradinnen und Kameraden aus der Stadtfeuerwehr Wunstorf nach Neustadt gefahren, um mit Kräften aus Garbsen und Neustadt die Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 zu bilden.
Unter der Leitung des Brandabschnittsleiters Lars Schwieger, werden die Einsatzkräfte bei der Überschwemmungskatastrophe in NRW helfen.
Erste Anlaufstelle ist das Messegelände in Düsseldorf, von dort geht es an den entsprechenden Einsatzort.

Der Einsatz ist zunächst für 48 Stunden angesetzt.

Freiwillige Feuerwehr Steinhude

Unter den Hestern 2
31515 Wunstorf OT Steinhude
Notruf: 112

Wache: 05033 1411 (keine Notrufe)

info@feuerwehr-steinhude.de

 

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