Samstag, 22 Januar 2022
Notruf : 112

Sommerlinde für die Kinderfeuerwehr

Bevor die Kinderfeuerwehr Steinhude pandemiebedingt ihre Dienstabende ausgesetzt hat, waren Janine und Marcel Müller-Meißner von der gleichnamigen Familienimkerei aus Luthe zu Besuch.

Sie erklärten den Kindern viel über die Arbeit als Imker, Bienenvölker und die Probleme des Nahrungsangebots für Bienen.

Die Imkerfamilie kam dabei nicht mit leeren Händen. Sie hatten für jedes Kind eine Sommerlinde im Topf dabei. Es geht der Familienimkerei dabei um das Projekt Bienenwald.

Die Kinder können die Sommerlinde in den nächsten 2-3 Jahren in einem Topf als Zimmerpflanze halte, sie langsam und beständig wachsen sehen und dabei lernen, ein wenig Verantwortung zu übernehmen.

Nach der Zeit ist geplant, die Linden auf einer Fläche zusammenzuführen, als Lindenwald zu kultivieren und so ein großes Nahrungsangebot für Bienen zu schaffen.

Dienstbericht: Dienstwochenende November 2021

Am Wochenende vom 05.11. – 07.11. stand wider unserer monatliches Dienstwochenende an. Am Freitag Abend übte der Gefahrgutzug der Stadt Wunstorf zusammen mit dem THW Wunstorf im Hohen Holz, wie bei illegal entsorgtem Gefahrgut zu verfahren ist. Am Samstag Nachmittag wurden beim Fahrerlager die letzten Hydranten und die Löschwasserbrunnen überprüft. Beim Wehrdienst am Sonntag übte eine Gruppe die Türöffnung, eine weitere das Aufstellen von unterschiedlichen Leitern und zwei Gruppen führten eine Zug Übung durch, bei der es galt eine Brand und TH (Technische Hilfeleistung) Lage abzuarbeiten.

Am Freitag Abend fand der Gefahrgutdienst in Steinhude, zusammen mit dem THW Wunstorf, statt.
Hier galt es illegal im Wald entsorgtes Gefahrgut zu sichern und zu bergen. Angenommen wurde, das ein Passant bei seinem abendlichen Spaziergang im Wald mehrere Behälter mit Gefahrgut-Beschilderung im Wald vorfand. Daraufhin wurde der Gefahrgutzug der Stadt Wunstorf alarmiert. Dieser hatte die Aufgabe, herauszufinden um welchen Stoff es sich handelt und diesen in einem Überfass zu sichern.

Am Samstag beim Fahrerlager Dienst wurde dann versucht die letzten Hydranten zu Überprüfen, welche beim letzten mal zugeparkt waren. Zweitgleich überprüfte eine 2. Gruppe die drei Löschwasserbrunnen im Ortsgebiet. Im Anschluss wurde noch mal auf das Thema der Beleuchtung eingegangen.

Am Sonntag fand dann der Wehrdienst statt.
Vor dem praktischen Teil fand noch eine Einweisung in das neue ManV-Konzept der Region Hannover statt.
Ein ManV ist ein „Massenanfall von Verletzten“.
Anschließend ging es nach draußen, wo gezeigt wurde was mit defekten Akkus passieren kann. Hierfür stand uns ein defekter Akku, einer Drohne zur Verfügung, welcher kontrolliert zum Brennen gebracht wurde.

Zwei Gruppen führten anschließend zusammen eine Zugübung durch.
Damit auch alle etwas zu tun hatten, gab es an der Einsatzstelle gleich zwei Schwerpunkte.
Für die Atemschutzgeräteträger wurde ein Feuer in einem Gebäude dargestellt.
Für die nicht Atemschutzgeräteträger gab es die Aufgabe, eine Person welche unter einem gefüllten Schrottcontainer eingeklemmt war, zu retten.
Als Übungsobjekt stand uns glücklicher weise ein Abrisshaus zur Verfügung. Zusätzlich zu den Aktiven Kameraden, waren heute 4 Jugendfeuerwehr-Mitglieder zum rein schnupper dabei. Die 4 JF-Mitglieder werden im Januar in die aktive Wehr übernommen.

Dienstbericht: Dienstwochenende Oktober 2021

Auch dieses Wochenende stand wieder einiges auf dem Dienstplan. Freitag fand der Gefahrgut-Dienst in Steinhude statt. Samstag waren 3 Kameraden von uns in Wunstorf zur Drohnenausbildung, ebenfalls wurden beim Fahrerlager und beim Wehrdienst am Sonntag die Hydranten im Ortsgebiet geprüft.

Freitag Abend haben wir uns in Steinhude zum monatlichen Gefahrgut-Dienst getroffen, dort stand Stationsausbildung auf dem Plan. An zwei von drei Stationen wurden kleine Einsatzübungen abgearbeitet. An einer weiteren wurde der CSA-Notfall besprochen.
Bei den Einsatzübungen galt es ein leckgeschlagenes 200L Fass welches in einer Grube lag, abzudichten.
Bei der 2. Übung liefen simuliert mehrere tausende Liter Kraftstoff in einen Oberflächenabfluss (Regenwassergully). Hier galt es den in die Kanalisation gelaufenen Kraftstoff mittels Kanaldichtblase im Kanal aufzufangen und anschließend in entsprechende Behälter umzupumpen.

Am Samstag waren 3 Kameraden zusammen mit 3 Kameraden der Ortsfeuerwehr Wunstorf zum letzten Teil der Drohnenausbildung in Wunstorf. Sie nahmen dort an dem EU-Fernpiloten-Zeugnis (A2) teil.

Ebenso wurden am Samstag und am Sonntag die Hydranten im Ortsgebiet Steinhude auf ihre Funktion überprüft und diese winterfest gemacht. Damit jederzeit die Wasserversorgung in Steinhude sichergestellt ist.

HYDRANTENÜBERPRÜFUNG

Am Samstag, den 09.10.2021, in der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag, den 10.10.2021, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr wird die Ortsfeuerwehr Steinhude die Hydranten überprüfen 👨‍🚒👩‍🚒

Durch die Prüfung der Wasserentnahmestellen kann es kurzzeitig zu Eintrübungen des Trinkwassers kommen 💧

Wir bitten Euch um Verständnis 🤗

Eine Bitte an alle Anwohner:

Achtet doch auch selber mal auf den freien Zugang der Hydranten an Ihrem Grundstück. Zugewachsene und schlecht sichtbare UH-Schilder (Hinweisschilder mit Roter Umrandung) führen im Ernstfall zu unnötigen Verzögerungen, die auch Euch und Eure Nachbarn betreffen können.

Eure Wehr mit Me(h)er 😊

„An den Fuhren: Kellerbrand“

So hieß die Übungslage am Freitag Abend für die 30 Kameraden der Feuerwehr Steinhude und einer RTW Besatzung der SEG Wunstorf.
Gemeldet wurde ein Kellerbrand in einem leerstehendem Gebäude, in welchem gerade umbaumaßnahmen stattfinden sollten. Anwesend waren ein Kind, eine Frau und zwei Handwerker die gerade an einem Öltank arbeiteten. Dieser „entzündete“ sich bei den Arbeiten. Durch die schnelle starke Rauchentwicklung kamen die vier Personen nicht mehr rechtzeitig aus dem Gebäude und wurden vermisst.

Unser ELW rücke als erstes Fahrzeug zusammen mit dem Einsatzleiter ab.
Dieser verschaffte sich vor Ort einen ersten Überblick und sprach mit dem Hauseigentümer (dem Übungsleiter), der es noch rechtzeitig heraus geschafft hatte.
In einem zeitlichem Abstand folgten dann das TLF und das LF 20.
Für die Angriffstrupps galt es dann, sich auf der Anfahrt schnell mit Atemschutz auszurüsten. Vor Ort bekamen sie vom Einsatzleiter direkt den Auftrag, die vermissten Personen zu suchen, den Brandherd ausfindig zu machen und zu löschen.

Hierbei sollte erwähnt werden, das es sich in Wirklichkeit um ein Abrisshaus handelte und in einem leeren Kellerraum eine brennende Feuerschale stand. Dies wurde gemacht um die Trupps an die Besonderheit von Kellerbränden heran zu führen. Bei diesen wird es schnell sehr heiß und der Rauch kann sich leicht im ganzen Haus verteilen.

Während sich die drei Atemschutztupps im Innenangriff befanden, wurde draußen die Wasserversorgung aufgebaut, mehrere Belüftungsöffnungen geschaffen, ein Überdruckbelüfter in Stellung gebracht, die Einsatzstelle abgesperrt und ausgeleuchtet.

Nach und nach wurden die vermissten Personen gefunden und an den Rettungsdienst übergeben. Da es sich nicht nur Puppen handelte, sondern sich auch wirklich lebende Personen im Gebäude versteckten, konnten auch sie real üben.

Während die Personen gerettet wurden, leitete ein Atemschutztupp die Brandbekämpfung ein.

Nachdem alle Maßnahmen beendet waren, wurde die Übung erfolgreich beendet.


Unser Dank richtet sich an den Hauseigentümer, der uns das Objekt zur Verfügung gestellt hat, dem Übungsleiter und seinen Unterstützern, der RTW Besatzung der Johanniter Wunstorf, den beiden vermissten Personen (Kameraden der Feuerwehr Großenheidorn) und Jessica die als Fotografin vor Ort war und uns freundlicher Weise die Bilder zur Verfügung gestellt hat.

Dienstbericht: Dienstwochenende September 2021

Dieses Wochenende stand wieder einiges auf der Tagesordnung am Freitag Gefahrgut-Dienst in Bokeloh, Samstag Fahrerlager mit Fahrübungen und Sonntag eine Einsatzübung in einer Kita.

Freitag Abend haben wir uns in Bokeloh zum monatlichen Gefahrgut-Dienst getroffen, dort hatten die Kameraden aus Bokeloh eine Einsatzübung vorbereitet. Das Szenario stellte sich so dar, dass aus einem Transporter mit Stückgutbeladung, eine zunächst unbekannte Flüssigkeit auslief. Ein Trupp unter CSA rettete den Bewusstlosen Fahrer und Beifahrer. Ein weiterer Trupp unter Chemikalien-Schutzanzügen inspiziert anschließend die Ladefläche, dichtete die auslaufende Fässer ab und bereitete diese für den Abtransport vor.

Am Samstag sind unsere Kraftfahrer und Maschinisten auf ihre Kosten gekommen. Slalomfahren, Aufstoppen, Rückwärtseinparken und Einweiserfahrten wurden geübt. Jeder konnte ausprobieren, wie sich die Fahrzeuge in solchen Situationen verhalten, um so besser für den Straßenverkehr mit den Großfahrzeugen gewappnet zu sein. Anschließend fuhren wir gesammelt die engsten Straßen in Steinhude ab, um hier die Übungen in die Praxis umzusetzen.

Am Sonntag stand dann eine Einsatzübung der gesamten Wehr an.
Unser Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter dachten sich diese jährliche Übung aus. Wie üblich wurde uns erst bei der „Alarmierung“ der Einsatzort genannt. Wie sich dann herausstellte ging es zur neuen Ev.-Luth. Kita Regenbogen an der Großenheidorner Straße. In der Kita war ein „Feuer“ ausgebrochen und zahlreiche Räume wurden künstlich vernebelt. Zusätzlich wurden von der Leiterin der Kita, noch zwei Personen als vermisst gemeldet.
Wir suchten die Brandherde, „löschten“ diese ab, Retteten die Vermissten und entrauchten anschließend das Gebäude.
Die Übung wurde mit Erfolg abgearbeitet.
Im Anschluss wurde die Kita noch begangen, um sich diese ohne Verrauchung anzuschauen. Um so noch besser vorbereitet zu seinen, falls es doch zu einem Ernstfall kommen sollte.
Vielen Dank auch hier noch einmal der Leiterin der Kita, die auf einem Sonntag Morgen, früh aufgestanden ist um uns die Übung in der Kita zu ermöglichen.

Einsatz im Katastrophen-Gebiet in Nordrhein-Westfalen

In der Nacht sind fast 50 Kameradinnen und Kameraden aus der Stadtfeuerwehr Wunstorf nach Neustadt gefahren, um mit Kräften aus Garbsen und Neustadt die Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 zu bilden.
Unter der Leitung des Brandabschnittsleiters Lars Schwieger, werden die Einsatzkräfte bei der Überschwemmungskatastrophe in NRW helfen.
Erste Anlaufstelle ist das Messegelände in Düsseldorf, von dort geht es an den entsprechenden Einsatzort.

Der Einsatz ist zunächst für 48 Stunden angesetzt.

Eisrettung auf dem Steinhuder Meer: Bereitschaft über das Wochenende

Wir stellen dieses Wochenende aufgrund des erwarteten Besucheraufkommens in Steinhude eine Bereitschaft für die Eisrettung auf dem Steinhuder Meer. Zusätzlich nutzen wir die Möglichkeit Ausbildung für unsere Kameraden auf dem Hovercraft durchführen zu können. Dies findet alles unter strengen Hygienemaßnahmen statt.

Trotz der aktuellen Minustemperaturen sind viele Eisflächen noch dünn. Wer die Eisflächen betritt, begibt sich in Lebensgefahr. Vor allem die Eisflächen von natürlichen Gewässern wie dem Steinhuder Meer oder von Flüssen sind besonders gefährlich. Durch die Strömungen kann an manchen Stellen die Eisdecke noch dünner sein als andernorts festgestellt. Deshalb wird das Steinhuder Meer auch nicht zum Begehen freigegeben.

Es sollte beachtet werden, dass auch der viele Schnee auf dem Eis wie eine Isolierdecke wirkt und damit das Eis darunter nicht dicker wird. Innerhalb kurzer Zeit in dem eisigen Wasser erschlaffen die Muskeln und die Person geht unter. Wer die Eisflächen trotzdem betritt und einbricht, sollte versuchen sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder daraufzuziehen. Wenn das Eis bricht, kann man sich mit dem Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen. Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen, sondern unverzüglich die Feuerwehr über den europaweiten Notruf 112 benachrichtigen. Eingebrochene sollten in warme Decken oder Jacken gehüllt und vorsichtig erwärmt werden.

Bluelightchallenge

Danke an die Freiwillige Feuerwehr Neustadt a. Rbge. für die Nominierung zur Challenge #bluelightfirestation !

Hintergrund der Aktion ist, dass auch die Feuerwehren von der Corona-Pandemie betroffen sind. Sämtliche Dienst- & Vereinsaktivitäten sind vollkommen eingestellt, Übungen finden auch nicht statt. Die Einsatzbereitschaft ist natürlich trotzdem gesichert und soll gerade durch diese Aktion nochmal deutlich gemacht werden.

Die Feuerwehr bleibt, so wie die anderen Hilfsorganisationen, 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche einsatzbereit.Unter #bluelightfirestation nehmen auch wir an der Challenge teil und nominieren:


Feuerwehr Großenheidorn

Feuerwehr Bokeloh

Feuerwehr Langendamm

Feuerwehr Velber


Postet auch gerne innerhalb einer Woche ein Foto eures blau beleuchteten Gerätehauses und teilt dies mit einem Beitrag auf eurem Facebook- und/oder Instagramaccount mit dem #bluelightfirestation .Nominiert auch bitte weitere Feuerwehren eurer Wahl. Mal sehen wie viele Gerätehäuser so in blauem Licht erscheinen…

Bleibt alle gesund!

Eure Ortsfeuerwehr Steinhude


Weihnachtsgruß 2020

Liebe Kameradinnen und Kameraden, werte Mitglieder der Feuerwehr und des Fördervereins der Feuerwehr Steinhude,

was für ein Jahr liegt hinter uns? Ein Jahr voller neuer Herausforderungen, Einschränkungen und Verbote durch die allgegenwärtige Corona Pandemie.
Dieses Virus hat uns Allen viel abverlangt, und es ist zu erwarten, dass dies auch auf längere Zeit noch so bleibt.

Verringerung privater Kontakte, Schließungen von Betrieben und Gastronomie, Sperrungen unseres Ortsteils und vieles mehr. Lieb gewonnene Veranstaltungen wie Osterfeuer, Schützenfest, Festliches Wochenende und Weihnachtsmärkte wurden abgesagt.
Aber auch unser Dienstbetrieb wurde stark eingeschränkt. Unsere Einsatzkräfte konnten nur in 4 Monaten Dienstbetrieb in Steinhude durchführen, Weiterbildungen und Lehrgänge sind über das ganze Jahr hinweg ausgefallen.

Dennoch haben unsere Einsatzkräfte alle Anforderungen in
diesem Jahr bewältigt und somit alle Einsätze erfolgreich und unfallfrei abgearbeitet.

Die Zahlen waren fast auf Rekordniveau mit mehr als 100 Einsätzen.
Dafür gilt unseren aktiven Mitgliedern mein besonderer Dank für ihre geleistete Arbeit.


Auch unsere jüngsten Mitglieder, die Kinder- und Jugendfeuerwehr mussten ihren Dienstbetrieb komplett einstellen. Besonders freut es mich, dass dennoch alle Kinder und Jugendlichen ihrer Feuerwehr treu geblieben sind und der Kontakt besteht. Dafür auch meinen Dank an die Betreuer der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Steinhude.


Ich wünsche allen Mitgliedern, Gönnern und Freunden der Ortsfeuerwehr Steinhude und des Fördervereins der Feuerwehr Steinhude sowie deren Familienangehörigen trotz der bestehenden Einschränkungen, eine schöne Vorweihnachtszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2021 alles Gute. Ich bedanke mich für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr recht herzlich. Vor Allem wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie gesund!

Im Namen der Wehrführung

Ortsbrandmeister Ralph Nellesen

Freiwillige Feuerwehr Steinhude

Unter den Hestern 2
31515 Wunstorf OT Steinhude
Notruf: 112

Wache: 05033 1411 (keine Notrufe)

info@feuerwehr-steinhude.de

 

Soziale Medien

Facebook

Instagram