Badeinsel: vermisste Person
Am 29.06. wurden wir um 23 Uhr zur Badeinsel alarmiert. Nach dem Open Air Festival auf der Badeinsel konnte eine Frau nicht wieder gefunden werden. Jegliche Versuche sie zu kontaktieren oder aufzufinden wurden durch die Angehörigen bereits unternommen. Zusammen mit der wurde entschieden die Feuerwehr mit Wärmebildkameras zur Badeinsel zu alarmieren.
Da die Nahbereichssuche so auch keine Erfolge verzeichnete, sollten zusätzlich Drohnen und das Rettungsboot eingesetzt werden. Gerade als die Alarmierung ausgelöst werden sollte, wurde die Frau wohlauf gefunden.
Hochwasser Einsatz in Euskirchen/Schleiden
Seit gestern Abend (19.07.2021) ist unser Zug mit insgesamt 22 Kameradinnen und Kameraden wieder zurück aus dem Katastrophengebiet der Eifel.
Wir und ein weiterer Zug waren ca. 20 km südwestlich vom Rest der Regionsfeuerwehrbereitschaft in der Stadt Schleiden und seinen Ortschaften eingeteilt. Wir haben völlig autark gearbeitet und wurden dort von den Einheimischen versorgt.
Zumeist waren wir in dem am schwersten betroffenen Ort, Gemünd, eingesetzt. Folgendes Video zeichnet Euch ein kleines Bild von dem, was uns dort erwartet hatte: https://youtu.be/zA-dHLkuAG8
Die Hauptaufgabe unseres Zuges war das Auspumpen vieler Keller und teilweise die Sicherstellung des Brandschutzes. Die ortsansässigen Kameradinnen und Kameraden waren mehrere Tage mit wenig Schlaf im Einsatz – obwohl sie zum Großteil selbst betroffen waren und alles verloren haben. Damit auch sie sich ausruhen und sich um ihr Hab und Gut kümmern konnten, wurden sie von uns und dem anderen Zug abgelöst.
Ob in den Kellern der Privatleute das Wasser noch 15 cm hoch stand oder in Schulen oder Geschäftsräumen mehr als einen Meter. Geholfen wurde jedem, soweit es uns mit unseren Mitteln möglich war. Einen Großteil der Zeit wurden wir von einem Kamerateam des NDR begleitet. Die Videos dazu findet ihr hier: https://www.ndr.de/…/Feuerwehr-aus-Niedersachsen-hilft-in-N…
https://www.ndr.de/…/Helfer-aus-Niedersachsen-unterstuetzen…
Die schrecklichen Eindrücke, die wir während des Einsatzes gesammelt haben, werden uns sicher noch lange begleiten. Aber zu sehen, wie große Hilfe, auch von Ortsfremden dort eintrifft, welchen Mut die Einheimischen haben, ihr Haus oder Geschäft wieder aufzubauen und wie großartig wir von den Einheimischen während unseres Einsatzes umsorgt wurden, hat und wird uns sehr helfen mit den Bildern der dortigen Lage umzugehen.
Den heutigen Tag haben wir damit verbracht unsere Geräte und Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen. Die Geräte waren sehr stark kontaminiert und mussten gründlich gereinigt werden.
#feuerwehr #kats #steinhude #euskirchen #schleiden







Steinhuder Meer: Amtshilfe Ordnungsamt
Am 05.06. gegen 15:30 Uhr wurden wir von dem Ordnungsamt der Stadt Wunstorf alarmiert.
Wir sollten das Ordnungsamt sowie den Bürgermeister der Stadt Wunstorf zum Wilhelmstein fahren, da sie dort eine Kontrolle durchführen mussten.
Amtshilfe Polizei: Transport zum Wilhelmstein
Am 31.05.2020 wurden wir gegen 21:25 Uhr für eine Amtshilfe für die Polizei mit unserem Rettungsboot angefordert.
Zwei Beamte wurden mittels des Rettungstransportboots zum Wilhelmstein transportiert.
Evakuierung Wunstorf aufgrund von Bombenräumung
Bereits heute morgen um 06:00 Uhr war die Nacht für unsere Kräfte der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zu Ende. Für die restlichen Kameraden ging es um 07:00 Uhr los. Zusammen mit den Feuerwehren Wunstorf, Luthe, Bokeloh, Idensen, Mesmerode, Blumenau, Klein Heidorn und Großenheidorn wurden wir zur Evakuierung eines Bereich in der Wunstorfer Nordstadt alarmiert. Der Grund der Evakuierung war ein Kampfmittel Fund am gestrigen Abend, der nicht entschärft werden konnte und deswegen gesprengt wurde.
Vor Ort haben wir den Süd-Bereich evakuiert um sicherzustellen, dass sich keine Person mehr in dem Sperr-Radius von 300 Metern befindet.
Gegen 11:00 Uhr waren dann alle Bewohner aus ihren Häusern, sodass eine letzte Überprüfung der Evakuierung statt finden konnte. Um 11:45 war es dann soweit, die Sprengung des Kampfmittels wurde durchgeführt. Um 11:50 Uhr konnten die Bewohner bereits wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurück.
Ein detaillierten Bericht findet ihr bei den Wunstorfer Kollegen:
https://feuerwehr-wunstorf.de/bombenfund/