Dienstag, 21 April 2026
Notruf : 112

Blumenau: Feuer zerstört denkmalgeschütztes ehemaliges Gasthaus Blumenau

Am 11.08. um 17:19 Uhr wurden die Feuerwehren Blumenau und Luthe nach Blumenau zu dem seit mehreren Jahren leerstehendem Gasthaus Blumenau alarmiert. Beim Eintreffen stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Die Rauchentwicklung war weit übers Stadtgebiet hinaus sichtbar.

Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge stand bereits fest, das wird ein langer und anstrengender Einsatz. Aufgrund, dass der Brand bereits viel größer als zu Anfang gemeldet war und der Dachstuhl bereits in Flammen stand, wurde umgehend eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt. Hierdurch wurden die DLK Wunstorf und die ELO alarmiert.

Schnell war klar, dass auch das nicht reichen werde. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Wunstorf und Klein Heidorn nachgefordert. Aufgrund das nur ein massiver Wassereinsatz weiter helfen werde, wurde ebenfalls der neu gebildete Wasserförderzug der Stadt Wunstorf alarmiert. Dieser ist wie der Wasserförderzug der Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 aufgebaut, zusätzlich zur Feuerwehr Steinhude kommt hier die Feuerwehr Klein Heidorn mit ihrem GW-L hinzu.

Zusätzlich zur DLK Wunstorf wurde der Löschzug der Feuerwehr Neustadt alarmiert. Ihre DLK wurde aufgrund der Größe des Objektes im 2. Abschnitt benötigt.

Während bereits zahlreiche Kräfte auf dem Weg nach Blumenau waren, wurde über die Leitstelle eine Rauchentwicklung im Hohen Holz gemeldet. Diese Einsatzstelle fuhr die Feuerwehr Bokeloh an, gefunden wurde vor Ort allerdings nicht. Vermutlich wurde die Rauchentwicklung aus Blumenau hier gesehen.

Der Wasserförderzug baute eine Wasserentnahme aus der Westaue auf und verlegte eine ca. 350m lange Doppelleitung zur Wasserversorgung bis zur Einsatzstelle. Die ELO unterstützte den Einsatzleiter bei der Dokumentation und stellte den Abschnittsleitern jeweils einen Führungsassistenten zur Seite. Ebenfalls führten sie mithilfe der Drohne mehrere Erkundungen des Daches durch. Hierdurch wurden zahlreiche Glutnester von teilweise noch über 200°C gefunden, welche so gezielt gelöscht werden konnten.

Da bereits Teile des Daches eingesürzt waren und zur Klärung des weiteren werdeganges des Einsatzes wurde ein Bau-Fachberater vom THW angefordert. Dieser sollte den Zustand des Gebäudes beurteilen.

Zusätzlich zum Fachberater Sanität wurde die SEG der Johanniter Wunstorf mit der Verpflegung von Getränken und Essen beauftragt. Sie bauten vor Ort eine Verpflegungsstelle auf. Sie waren ebenfalls mit einem RTW vor Ort, um so im Verlauf den hauptamtlichen Rettungswagen auszulösen.

Um vor Ort die meisten Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu bekommen wurde die FTZ Neustadt hinzugezogen, welche mit zahlreichen Schläuchen und Atemschutzgeräten die Einsatzstelle anfuhren.

Da nur mit Wasser nicht alle Glutnester erreicht werden konnte, und das Gebäude nicht betreten werden konnte, wurde in den späten Abendstunden noch ein massiver Schaumeinsatz vorgenommen. Um so auch in jede Ecke zu gelangen und eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.

Zum aktuellen Zeitpunkt befinden sich immer noch Kräfte der Feuerwehr Blumenau und der DLK aus Wunstorf vor Ort im Einsatz.

Bleichenstraße: Verdacht auf Buttersäure im Hausflur

Am 09.08. wurden wir um 14 Uhr in die Bleichenstraße zum dortigen Ferienpark alarmiert. Es stand der Verdacht im Raum, das Buttersäure im Treppenhaus ausgelaufen sei.

Durch Anwohner wurde uns mitgeteilt, das der Geruch und die Flüssigkeit bereits seit dem Vortag da sei. Wir haben mittels PH-Spürpapier mehrere Messungen durchgeführt. Da die Messungen alle Negativ waren, war kein Einsatz von uns nötig.

Zum Pageskampe: Ast auf PKW

Am 07.08. wurden wir gegen 12:57 Uhr durch die Polizei, in die Straße zum Pageskampe, nachgefordert. Hier war von einem Baum ein größerer Ast auf ein darunter abgestellten PKW gefallen.

Wir entfernten den Ast und konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Wunstorf: Gemeldeter Kellerbrand

Am 20.07. wurde die ELO Gruppe nach Wunstorf alarmiert. Dort sollte es in einem Keller brennen.

Kurz nach dem Eintreffen stellte sich heraus, das nur ein Aschenbecher im Keller brannte.
Wir brauchten nicht mehr tätig werden.

Mardorf: Anforderung der Drohne zum Flächenbrand

Am 18.07. wurde die Drohnengruppe der Stadt Wunstorf nach Mardorf alarmiert. Dort stand ein Feld sowie Teile des angrenzenden Waldes in Flammen. Aufgrund der sehr schnellen Brandausbreitung wurden sehr früh zahlreiche weitere Kräfte alarmiert. Dazu gehörten auch wir.

Mit zwei Drohnenführern fuhren wir die Einsatzstelle an. Nach der Absprache mit dem Tower vom Fliegerhorst Wunstorf und dem Feuerwehr Flugdienst wurden die Höhenbegrenzung festgelegt, damit wir uns nicht gegenseitig in die Quere kommen. Anschließend ging es dann endlich in die Luft. Wir flogen das Gebiet ab und suchten großflächig nach Glutnestern. Nach dem ersten Überflug wurden die Livebilder der Einsatzleitung gezeigt. So konnte gezielt der weitere Auftrag für die Kräfte angepasst werden.

Teilweise wurden die Kräfte über Funk bis zu den Glutnestern gelotst, um diese so direkt bekämpfen zu können.

Mit uns war die Stadtfeuerwehr Neustadt, die Fliegerhorst Feuerwehr, DRK Garbsen und TLF’s aus Rehburg.

Im Sandbrinke: Auslaufende Betriebsstoffe

Am 13.07. wurden wir um 14:02 Uhr zu auslaufenden Betriebsstoffe in die Straße am Sandbrinke alarmiert. Aufgrund einer ursprünglich falschen Adresse wurde die Feuerwehr Bokeloh alarmiert. Diese fand auf der Anfahrt heraus das sich der Einsatz im Steinhuder Gebiet befindet. Aufgrund dessen das sich die Zeit bis Ende nicht abschätzen lies und in Bokeloh der Aufbau des Abschnittzeltlagers lief, wurden die Bokeloher Kameraden durch unsere Kameraden ausgelöst.

Bis auf das wir die Polizei beim Straße absperren unterstützten, mussten wir nicht tätig werden.

Großenheidorn: brennender Wintergarten entwickelt sich zum Dachstuhlbrand

Am 12.07. wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Großenheidorn zu einem brennendem Wintergarten alarmiert. In der Leitstelle waren bereits zahlreiche Notrufe eingegangen. Auch wir konnten schon auf der Anfahrt eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmen.

Aufgrund der sehr schnellen Ausbreitung konnte ein Übergreifen auf den Dachstuhl leider nicht verhindert werden. Zeitweise waren mehrere Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren im Außen- und Innenangriff, sowie ein Wenderohr der DLK Wunstorf.

Aufgrund der hohen Außentemperaturen wurden viele Atemschutztrupps benötigt, hierbei wurden wir von der Flughafenfeuerwehr vom Fliegerhorst, mit den dortigen Azubis unterstützt.

Zusätzlich wurde die Feuerwehr Klein Heidorn mit dem GW-L und die FTZ Neustadt mit dem GW-N alarmiert, um vor Ort direkt die benutzten Materialien zu tauschen.

Verletzt wurde glücklicherweise keiner.

Bilder: F. Hake

Luthe: Feuer in einer Werkstatt

Am 05.07. wurden wir mit der ELO um 11:32 Uhr zusammen mit den Feuerwehren Wunstorf, Luthe, Blumenau und Kolenfeld nach Luthe in die Werner-von-Siemens Straße alarmiert. In einer dort ansässigen Werkstatt brannte ein PKW (Greenliner) in einer Halle.

Ein durch Zufall vorbeikommendes Fahrzeug der Feuerwehr Kolenfeld, konnte wahrscheinlich durch den schnellen massiven Einsatz von Wasser schlimmeres verhindern. Aufgrund der guten Vorarbeit dauerten die Löscharbeiten, von den restlichen anrückenden Kräften, nicht mehr lange.

Wir übernahmen mit unserem ELW den Posten des Ansprechpartners für die Leitstelle sowie für alle weiteren anrückenden Kräfte, ebenso unterstützten wir den Einsatzleiter mit einem Führungsassistenten.

Freiwillige Feuerwehr Steinhude

Unter den Hestern 2
31515 Wunstorf OT Steinhude
Notruf: 112

Wache: 05033 1411 (keine Notrufe)

info@feuerwehr-steinhude.de

 

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