Am 12.10. wurden wir um 5:45Uhr in die Bleichenstraße alarmiert. Dort sollte im 4. OG ein Rauchwarnmelder piepen. Bei unserem Eintreffen piepte dieser immer noch, jedoch öffnete niemand die Tür. Da nicht zu erkennen war, ob sich noch eine Person in der Wohnung befindet, wurde diese gewaltsam geöffnet.
Da sich die Tür mit unserem Türöffnungswerkzeug nicht öffnen ließ, wurde auf Brechwerkzeug umgestiegen. Da auch dies nicht half, wurde auf einen großen Winkelschleifer umgestiegen. Mit diesem konnten dann endlich Erfolge verzeichnet werden und nach kurzer Zeit war die Tür dann auch geöffnet. Eine Person konnte in der Wohnung nicht vorgefunden werden, sowie ein Auslösegrund des RWM war nicht erkennbar.
Um 17:03 Uhr wurden wir heute bereits zum 2. Mal alarmiert. Dieses Mal hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst und die Feuerwehr Großenheidorn und uns alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt konnte uns die Leitstelle mitteilen, dass die Anlage wahrscheinlich fehlausgelöst hat, da es bereits einen Anruf aus dem Altenheim gab. Daher fuhren wir nur noch mit dem TLF und dem ELW die Einsatzstelle an. Die restlichen Kameraden haben in der Wache auf weitere Rückmeldungen gewartet. Vor Ort stellte sich dann schnell heraus, das ein Handdruckmelder aus versehen gedrückt wurde und dadurch die BMA ausgelöst wurde.
Am 04.10. wurden wir dieses Wochenende zum 3. Mal alarmiert. Dieses Mal sollte es im Ferienpark an der Bleichenstraße brennen.
Vor Ort wurden wir bereits von einigen Personen in Empfang genommen. Diese konnten uns beim Eintreffen super einweisen und auch direkt die richtige Wohnung zeigen. Somit mussten sich unsere Trupps nur noch fertig ausrüsten und sich direkt in den 6. Stock begeben, ohne noch groß die richtige Wohnung zu suchen. Kurz darauf war auch schon die Wohnung aufgebrochen. Auf dem 1. Blick stand fest, ein offenes Feuer ist nicht vorhanden. Aufgrund dessen konnten alle weiteren Kräfte die Anfahrt abbrechen.
Es schwelte auf einer Herdplatte eine Kunststoff Unterlage. Wir schalteten den Herd aus und belüfteten die Wohnung. Nachdem alles wieder zusammen gepackt war, konnten wir wieder einrücken.
Zum Schluss noch ein Dank an die tatkräftigen und hilfreichen Einweiser, die vor Ort waren und uns super unterstützten.
Heute wurden wir zum 2. Mal alarmiert, dieses Mal ging es in die Große Bleiche, dort sollte seit ein paar Stunden ein RWM piepen. Nachbarn hatten sich Sorgen gemacht und die Feuerwehr gerufen.
Vor Ort konnte schnell festgestellt werden, dass wir nicht tätig werden mussten. Jedoch ließ sich der RWM nicht ausschalten. Mit etwas handwerklichem Geschick konnte dann die fest eingebaute Batterie entfernt werden und wir konnten wieder zurück nach Hause an den gedeckten Esstisch kehren.
Am 04.09. wurden wir um 11:55 Uhr zusammen mit der Feuerwehr Großenheidorn aufgrund von Brandgeruch zur Grundschule Großenheidorn alarmiert.
Bei unserem Eintreffen saßen die Schüler bereits vorbildlich auf dem Sammelplatz. Ebenfalls war die Feuerwehr Großenheidorn bereits mit einem Auto vor Ort und Erkundeten die Einsatzstelle. Vor Ort konnte leichter Brandgeruch wahrgenommen werden. Nach kurzer Zeit konnten wir unverrichteter Dinge wieder einrücken.
Am Freitagabend gegen 20:45 Uhr wurde die Feuerwehr Steinhude zu austretenden Dieselkraftstoff an der Badeinsel alarmiert. Segler an den dortigen Stegen hatten starken Dieselgeruch und einen bunten Schimmer auf dem Wasser wahrgenommen.
Bei der ersten Erkundung der Feuerwehr wurde festgestellt, dass aus dem Motorraum einer Pumpstation, die für die Entschlammung genutzt wurde und an der Badeinsel für den Abtransport zwischengelagert wurde, Dieselkraftstoff austrat und ins Wasser lief. Die Diesellache hatte sich bereits aufgrund von Strömung und Welle in der Bucht etwas verteilt.
Um eine Ausbreitung zu verhindern wurde zunächst am östlichen Ende der Bucht eine Ölsperre ausgelegt. Hierfür wurde bereits früh die Feuerwehr Wunstorf mit weiteren 40 m Ölsperren nachalarmiert, da in Steinhude lediglich rund 25m Ölsperre vorgehalten werden.
Gemeinsam mit der unteren Wasserbehörde der Region Hannover und der Wasserschutzpolizei wurde entschieden, den gesamten Maschinenpark der Firma mit Ölsperren zu versehen. Grund hierfür ist, dass der bisher ausgetretene Kraftstoff sich zwischen den verschiedenen Flößen verteilen konnte und deshalb bei einer möglichen Änderung der Strömung und des Windes freigespült würde.
Hierfür wurden rund 60m Ölsperre von der Feuerwehr Hannover bereits frühzeitig nachgefordert. Unterstützt hat uns bei den Verlegemaßnahmen der Ölsperren auch die Wettfahrvereinigung Steinhuder Meer mit zwei Booten.
Wir waren mit rund 30 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen bis spät in die Nacht im Einsatz.
Am Samstagmorgen wurde die Einsatzstelle nochmals durch die untere Wasserbehörde (Region Hannover), Wasserschutzpolizei und Feuerwehr begangen.
Weitere Maßnahmen wie die Entsorgung etc. werden durch die untere Wasserbehörde (Region Hannover) getroffen.
Hintergrundinformation zu den Ölsperren: Die Ölsperren halten nicht nur das Öl bzw. den Kraftstoff an der Oberfläche zurück sondern nehmen das Öl auch auf. Wie lange die Sperren dort liegen bleiben, entscheidet die Region.
Heute morgen gegen 05:50 Uhr wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Großenheidorn, Wunstorf und Klein Heidorn sowie der ELO-Gruppe und der Logistikeinheit der Stadtfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand in das Wohngebäude „Ferienpark“ alarmiert.
Beim Eintreffen unserer Kräfte stand die Wohnung bereits in Vollbrand. Mehrere Trupps unter Atemschutz sind vorgegangen gleichzeitig wurde die Drehleiter an der Ostseite in Stellung gebracht und übernahm die Absicherung der Gebäudeseite.
Durch die Maßnahmen die auch wir wegen Corona treffen müssen, sind wir zurzeit in zwei Alarmgruppen unterteilt. Aufgrund des erschwerten Einsatz würde kurzfristig noch die zweite Alarmgruppe hinzualarmiert.
Am 08.04.2020 wurden wir gegen 15:15 Uhr zusammen mit der Feuerwehr Großenheidorn, dem Gefahrgut-Zug der Stadtfeuerwehr und der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zu einem Lieferwagen eines Paketdienstleister nach Großenheidorn in die Straße „An der Mehrzweckhalle“ alarmiert.
Die Fahrerin des Paketdienstleisters hatte, nachdem sie den Geruch des Mittels bemerkte, das Fahrzeug nahe des Feuerwehrhauses in Großenheidorn abgestellt und sich in die Behandlung des Rettungsdiensts begeben. Aus den Ladepapieren ging hervor, dass die Fahrerin mehrere Pakete mit Isopropanol geladen hatte, wovon eines beschädigt war. Aus dem beschädigten Paket lief aus einem undichten 5 Liter Kanister der leicht entzündliche Stoff aus. Die Einsatzkräfte sicherten das betroffene Paket und die weiteren kontaminierten Pakete unter Atemschutz. Die nicht betroffenen Pakete wurden abschließend in einen weiteren Lieferwagen des Dienstleisters umgeladen.
Exkurs: Isopropanol oder auch Isopropylalkohol wird unter anderem für die Herstellung von Desinfektionsmitteln benötigt.