Dienstag, 9 August 2022
Notruf : 112

Großenheidorn: brennender Wintergarten entwickelt sich zum Dachstuhlbrand

Am 12.07. wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Großenheidorn zu einem brennendem Wintergarten alarmiert. In der Leitstelle waren bereits zahlreiche Notrufe eingegangen. Auch wir konnten schon auf der Anfahrt eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmen.

Aufgrund der sehr schnellen Ausbreitung konnte ein Übergreifen auf den Dachstuhl leider nicht verhindert werden. Zeitweise waren mehrere Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren im Außen- und Innenangriff, sowie ein Wenderohr der DLK Wunstorf.

Aufgrund der hohen Außentemperaturen wurden viele Atemschutztrupps benötigt, hierbei wurden wir von der Flughafenfeuerwehr vom Fliegerhorst, mit den dortigen Azubis unterstützt.

Zusätzlich wurde die Feuerwehr Klein Heidorn mit dem GW-L und die FTZ Neustadt mit dem GW-N alarmiert, um vor Ort direkt die benutzten Materialien zu tauschen.

Verletzt wurde glücklicherweise keiner.

Bilder: F. Hake

Alarmübung: Feuer in einer Lagerhalle

Am 26.03. ertönten um 06:32 Uhr die Melder der Steinhuder Kameradinnen und Kameraden. Laut der Meldung sollten aus einer Lagerhalle der ehemaligen Firma Namendorf Explosionsgeräusche hörbar sowie eine Rauchentwicklung aus dem Dach sichtbar sein. Kurz nach der Alarmierung rückte der ELW mit dem Zugführer aus, um eine Erkundung vor dem Eintreffen der restlichen Fahrzeuge durchführen zu können. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen, woraufhin eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt wurde.

Aufgrund der Alarmstufenerhöhung auf „b2“ (Mittelbrand) kommt die Feuerwehr Großenheidorn, die ELO und die Drehleiter aus Wunstorf mit dazu. Auf die Wunstorfer und die ELO-Kräfte wurde aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen kurzfristig bei dieser Übung verzichtet. Da bei Übungen die hauptamtlichen Rettungswagen nicht genutzt werden, wurde uns freundlicherweise von dem 6. Einsatzzug der Johanniter Wunstorf, ein Rettungswagen inklusive einer Besatzung zur Verfügung gestellt. Hierdurch konnte für alle anwesenden bei der realitätsnahen Übung der Eigenschutz sichergestellt werden. Ebenfalls kamen von der Johanniter eine Fotografin und eine Darstellerin.

Zur realitätsnahen Darstellung wurden mehrere Feuertonnen in der Halle aufgestellt. Diese sorgten für eine enorme Hitzeentwicklung, waren aber auch für den dunkleren Rauch und den typischen Brandgeruch verantwortlich. Weitere Effekte, wie mehrere Explosionen und ein Feuerball aus einem Fenster wurden mittels Pyrotechnik erzeugt. Da sich aufgrund des realen Feuers keine Personen in der Halle aufhalten konnten, wurden hierfür mehrere Puppen genutzt.

Damit die Übung als solche nicht direkt erkannt wird, versteckten sich die Ausarbeitenden im nahegelegenen Gebäude und hatten so die Möglichkeit lange die Kameraden zu beobachten ohne das sie gesehen wurden. Für die Bereiche die man nicht einsehen konnte wurden Kameras genutzt, sowie eine Drohne welche über der Einsatzstelle schwebte.

Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten das Feuer zügig löschen und alle Personen retten. Nach erfolgreich abgeschlossener Übung wurden wir von der Feuerwehr Klein Heidorn mit frisch belegten Brötchen versorgt.

Zum Schluss noch einmal ein Dank an alle Beteiligten der Übung, insbesondere sei hier der Eigentümer erwähnt, welcher uns auch in nächster Zeit weiterhin auf dem Gelände üben lässt.

Unwetter über der Stadt Wunstorf: zahlreiche Einsatzstellen

Am 22.08. kam um 19:44 Uhr der Erste Unwetter bedingte Einsatz für die Ortsfeuerwehr Idensen. Innerhalb kürzester Zeit folgten weitere Einsätze in Bokeloh und Wunstorf. Aufgrund des noch zu erwartenden Regens wurde durch die ELO Gruppe die Fernmeldezentrale in Wunstorf besetzt. Daraufhin folgten noch zahlreiche weitere Einsätze im Stadtgebiet.
Aufgrund dessen entschied der Stadtbrandmeister alle Gerätehäuser und Fahrzeuge besetzen zu lassen. Worauf hin alle Kammeraden der Stadt Wunstorf mit dem Sogenannten „Stadt Vollalarm“ alarmiert. Hierdurch gingen alle Sirenen der Stadt Wunstorf.
Die einzelnen Fahrzeuge wurden weit über ihren Ortsgebieten hinaus eingesetzt.
Wir unterstützten die Ortsfeuerwehr Wunstorf mit Fünf Fahrzeugen, bei mehreren Einsätzen.
Während unser Tanklöschfahrzeug in Steinhude blieb und dadurch den Grundschutz für z.B. evtl. aufkommende Brandeinsätze absicherte.
4 weitere Kameraden waren zusammen mit der ELO in der Wache Wunstorf, nahmen Einätze von besorgten Bürgern und der Leitstelle entgegen und disponierten die Fahrzeuge im Stadtgebiet.
Nach 54 Einsätzen und 6,5 Stunden waren die Einsätze beendet und die Fahrzeuge wieder sauber.

Kolenfeld: brennt Strohmiete

Am 14.12. wurden wir um 22:13 Uhr aufgrund der Auslösung der TLF-Stadt Schleife in die Felder zwischen Kolenfeld und Haste alarmiert. Es brannte eine Strohmiete, die Feuerwehr Kolenfeld und Wunstorf waren bereits vor Ort im Einsatz.

Unsere Aufgabe bestand darin, im Pendelverkehr Wasser an die Einsatzstelle zu bringen. Nebenbei wurde eine Wasserversorgung, über eine lange Wegstrecke, durch die Feuerwehr Klein Heidorn aufgebaut und betrieben.

Durch die Auslösung der TLF-Stadt Schleife fuhren Fahrzeuge der Feuerwehren Großenheidorn, Bokeloh, Luthe und Steinhude die Einsatzstelle an.

Gegen 24 Uhr konnten wir, nach einer kurzen groben Fahrzeugwäsche, die Einsatzstelle verlassen und die Heimfahrt antreten.

Große Ölspur durchs Stadtgebiet

Am 05.09. ereignete sich im Stadtgebiet eine größere Lage. Der ein oder andere hat es bestimmt mitbekommen, das im Stadtgebiet einige Straßen teilweise nur einseitig befahrbar oder gar gesperrt waren. Es galt eine Ölspur, die beginnend in Wunstorf über Klein Heidorn, Großenheidorn, Steinhude usw. sich über die Dörfer erstreckte, abzusichern und zu beseitigen.

Hierzu erfolgten anfangs Alarmierungen für die Feuerwehr Wunstorf, Klein Heidorn und Großenheidorn, bis auch wir um 11:11 Uhr alarmiert wurden.

Wir mussten in Steinhude an der Bleichenstraße eine 100m lange und 2m breite Spur beseitigen. Sowie weitere kleine Stellen am Anger und der Friedenseiche beseitigen.

Obwohl die Straßen dafür (kurzzeitig) gesperrt waren, versuchten es einige Bürger immer wieder durch die Absperrungen zu fahren und gefährdeten damit unsere Kameraden bei ihren Arbeiten. Dadurch wurde auch eins unserer Fahrzeuge leicht beschädigt.

Nachdem der Schaden von der Polizei aufgenommen und untersucht wurde, konnten auch wir nach 2,5h wieder einrücken und unsere Fahrzeuge einsatzbereit in die Wache stellen.

Feuer im Klinikum Wunstorf

Am heutigen Abend wurde die ELO gegen 20:23 Uhr zu einem bestätigtem Feuer in einem Gebäude des Klinikums in Wunstorf alarmiert.

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Wunstorf, Klein Heidorn, Bokeloh und Neustadt, sowie mit dem Fachberater Sanität mit dem ELW der Johanniter Wunstorf und weiterem Rettungsdienst Personal zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort stellte es sich heraus, das ein Wäschewagen auf einer der Stationen brannte.

Zum Glück wurden bei dem Feuer keine Personen verletzt.

Hilferufe im Hohen Holz

Gestern Abend gegen 17:45 Uhr wurden wir im Rahmen der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zusammen mit der Feuerwehren Wunstorf, Bokeloh und Klein Heidorn zu einer/em mutmaßlich vermissten Person/Kind im Hohen Holz alarmiert.

Von einer Spaziergängerin wurden am Nachmittag Hilfe-Rufe aus dem Wald wahrgenommen. Die Passantin hatte daraufhin die Polizei kontaktiert. Vorerst hatte die Polizei mit der Suche begonnen, hatte danach aber zügig die Feuerwehren dazu alarmiert um die Suche zu intensivieren.

Kurze Zeit danach kamen außerdem die Drohne (mit Wärmebildkamera) der Stadtfeuerwehr Seelze zum Einsatz und die Polizei Hubschrauber Phoenix. Zu guter letzt wurden die Hunde-Such-Staffeln des DRK Springe und der Johanniter Unfall Hilfe OV Wasserturm angefordert. Bis 0:00 Uhr blieb die suche erfolglos, woraufhin der Einsatzleiter der Polizei die Suche in der Dämmerung abgebrochen hat. Eine vermissten Anzeige ging bis dahin ebenfalls nicht bei der Polizei ein.

Die ELO-Gruppe (Einsatzleitung Ort) hatte bei diesem Einsatz die Koordination der Einsatzkräfte und Rettungsmittel aufgrund der großen Anzahl an Helfern übernommen.

Feuer in der Heizzentrale im Klinikum Wunstorf

Die ELO wurde am 12.02. gegen 02:45 Uhr zu einem vermutlichem Feuer in der Heizzentrale des Klinikums in Wunstorf gerufen.

Wir fuhren die Einsatzstelle mit dem ELW an und bauten uns zusammen mit dem Wunstorfer ELW vor Ort auf. Wir bildeten die Schnittstelle zwischen Einsatzort und der Leitstelle. Ebenso erstellten wir eine Dokumentation der vor Ort befindlichen Kräfte und der Durchgeführten Maßnahmen.

Nach kurzer Zeit stellte sich zum Glück heraus, das kein Feuer ausfindig gemacht werden konnte.

Feuer in einer Teeküche im Altenheim – Klein Heidorn

Am 27.08. wurden wir gegen 13:30 Uhr zusammen mit den Feuerwehren Klein Heidorn, Wunstorf und Großenheidorn sowie der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert.

Der Einsatzleiter der Ortsfeuerwehr Klein Heidorn hatte uns sowie die anderen Kräfte nach alarmiert, nachdem festgestellt wurde, dass es sich um ein bestätigtes Feuer handelte.

Die Einsatzkräfte vor Ort hatten bei unserem Eintreffen bereits begonnen das Gebäude zu evakuieren und nach möglichen weiteren Personen im Gebäude zu suchen.

Bei dem Einsatz handelte es sich lediglich eine Übung, Sie wurde zusammen mit der Heimleitung und der Wehrführung geplant und absichtlich in den Mittagsbereich gelegt. Sie diente dazu zu überprüfen ob auch die Feuerwehren in solch personalkritischen Zeiten auf genug Personal für Einsätze kommen.

Foto: Feuerwehr Klein Heidorn

Wohnungsbrand: Sperberhorst Luthe

Am Montag den 22.07. wurden wir gegen 15:36 Uhr im Rahmen der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zusammen mit den Feuerwehren Luthe, Blumenau, Klein Heidorn und Wunstorf zu einem Wohnungsbrand nach Luthe in die Straße Sperberhorst alarmiert.

Die ELO-Gruppe wurde vor Ort im kleinen Rahmen tätig und hat den Einsatzleiter bei seinen Tätigkeiten unterstützt.

Freiwillige Feuerwehr Steinhude

Unter den Hestern 2
31515 Wunstorf OT Steinhude
Notruf: 112

Wache: 05033 1411 (keine Notrufe)

info@feuerwehr-steinhude.de

 

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