Mittwoch, 15 April 2026
Notruf : 112

Ferienpark: ausgelöster Rauchwarnmelder

Am 1.1. wurden wir um 12:25 Uhr zu unserem ersten Einsatz im neuen Jahr 2023 alarmiert. Im Ferienpark an der Bleichenstraße hatte im 5. OG ein Rauchwarnmelder ausgelöst.

Wir konnten die Tür gewaltfrei öffnen, einen Auslösegrund vom Rauchwarnmelder konnten wir nicht feststellen.

Steinhuder Meer: hilfloser Kiter trotz Befahrensverbot

Am 31.12. wurden wir 12:41 Uhr mit der Wasserrettungs-Fachgruppe zu einem vermeintlich hilflosen Kiter alarmiert.

Bereits beim Ausrücken aus dem Bootshaus, konnten wir die vermeintliche Person sichten. Welche versuchte Fußläufig durchs Wasser, an Land zu kommen.

Wunstorf: ausgelöste Brandmelderanlage mit Rauchentwicklung

Am 28.12. wurde die ELO Gruppe um 18:44 Uhr nach Wunstorf zur dortigen Psychiatrie alarmiert. Kurz nach dem Eintreffen der Wunstorfer Kräfte stellten diese eine Rauchentwicklung im Schwesternwohnheim fest.

Umgehend wurde die Alarmstufe auf bestätigtes Feuer erhöht, woraufhin zusätzlich zu den bereits alarmierten Kräften aus Wunstorf und Klein Heidorn, die Feuerwehr Bokeloh und Neustadt sowie der Fachberater und ELW der Johanniter Wunstorf alarmiert wurden. Aufgrund der hohen Patientenzahl wurde für die MANV-Komponente der Johanniter Vollalarm ausgelöst.

Nach 2 Stunden wurde die Übung beendet. Im Anschluss gab es an der Rettungswache der Johanniter Verpflegung vom Grill.

Hafenstraße: Suizidankündigung, fraglich Hilflos hinter Tür

Am 21.12. wurden wir um 00:46 Uhr in die Hafenstraße alarmiert. Nach einem Telefonat mit einem Freund ging dieser davon aus das er einen Suizid begehen möchte.

Wir öffneten die Tür und stellten fest das der Freund in seinem Bett schlief und der Freund die Verabschiedung falsch verstanden hatte.

Eingebrochene Person im Steinhuder Meer

Suche nach vermisster Person nach fünf Stunden abgebrochen. 

Am 20.12. wurden wir gegen 10:30 Uhr zu einer Eisrettung alarmiert. 

Eine Passantin hatte eine Person auf dem Steinhuder Meer, mehrere Hundertmeter vom Ufer Mardorf entfernt, ins Eis einbrechen gesehen. 

Daraufhin alarmierte sie die Feuerwehr. Woraufhin wir uns mit unserem Hovercraft auf den Weg nach Mardorf machten, um die Person zu suchen.  

Zeitgleich fuhren die Kräfte mit der Drohne aus Wunstorf, welche kurz zuvor ihren Einsatz beim Brand in der Neustädter Innenstadt beendet hatten, das Mardorfer Ufer an, zu der noch am Ort verbliebenen Passantin. 

Zum Zeitpunkt des Eintreffens der ersten Kräfte war bereits keine Person mehr auf dem Eis zu sehen. Aufgrund eines Fotos einer Zeugin konnte der Suchbereiche jedoch eingegrenzt werden. 

Alle verfügbaren Taucher- und Eisrettungseinheiten der Region Hannover, der Berufsfeuerwehr Hannover, der Polizeihubschrauber Phönix, die DLRG aus zwei Bereichen, sowie weitere Feuerwehrkräfte aus der Stadt Neustadt wurden hinzugezogen. 

Da kein Zweifel an der Meldung bestand, der Suchbereich eingegrenzt war und die Überlebenschance auch wenige Stunden nach dem Ereignis laut Notarzt nicht ausgeschlossen ist, wurde das größt mögliche Aufgebot an Einsatzkräften alarmiert.

Insgesamt vier Drohnen kontrollierten das Eis aus der Luft, verdächtige Punkte wurden an die Kräfte im Wasser und auf dem Eis weitergegeben, welche von denen Kontrolliert wurden. 

Zeitgleich waren mehrere Taucher, Eisretter, und das Hovercraft im Einsatz und haben jeden möglichen Punkt und jedes Loch in der Eisdecke kontrolliert. 

Insgesamt waren rund 100 Rettungskräfte beim Einsatz beteiligt. 

Nach mehr als fünf Stunden wurde der Einsatz abgebrochen, da aus medizinischer Sicht keine Überlebenschancen mehr bestanden und eine Suche im Dunkeln für die Einsatzkräfte keine Erfolgsaussicht hätte. 

Auch wenn ein abgebrochener Einsatz alle Beteiligten mit einem mulmigen Gefühl nach Hause fahren ließ, möchten wir dennoch das reibungslose Zusammenspiel von teilweise landkreisübergreifenden Einheiten von Feuerwehr, DLRG, Polizei und Rettungsdienst lobend erwähnen. 

Nicht zu vergessen, sei der Dank an das Fischerstübchen und dem SCMa für die super Verpflegung der Einsatzkräfte. 

Steenewark: Brennt Industriefritteuse

Am 06.11. wurden wir um 13:45 Uhr in die Straße Steenewark zu einem der dortigen Segelvereine alarmiert. Eine Industriefritteuse hatte Feuer gefangen. Die Erstmaßnahmen, das Feuer mit Löschdecken unter Kontrolle zu bekommen, zeigten Wirkung. Hierbei ist jedoch abzuwägen, ob die Eigengefährdung durch Feuer und Rauch, nicht zu groß ist.

Die hier gewählte Löschmethode mittels Löschdecke war die richtige Entscheidung, ebenfalls wäre ein Deckel die richtige Wahl gewesen. Auf keinen Fall sollte bei einem Fettbrand Wasser genutzt werden. Beim Löschen mittels Wasser entsteht eine Fettexplosion, wodurch sich die Küche in sekundenschnelle zum Vollbrand entwickeln kann.

Bei unserem Eintreffen war diese Löschdecke aufgrund der sehr hohen Temperaturen fast durchgebrannt. Auch weitere Löschdecken konnten die Rauch- und Flammenentwicklung nicht gänzlich beenden, woraufhin wir das Fett vorsichtig in Töpfe abließen und nach draußen verbrachten.

Freiwillige Feuerwehr Steinhude

Unter den Hestern 2
31515 Wunstorf OT Steinhude
Notruf: 112

Wache: 05033 1411 (keine Notrufe)

info@feuerwehr-steinhude.de

 

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