Samstag, 28 Januar 2023
Notruf : 112

Am Höllenkamp: ausgelöster Rauchwarnmelder

Am 02.01. wurden wir um 14:34 Uhr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in die Straße am Höllenkamp alarmiert.

Nachdem wir die Tür mittels Ziehfix geöffnet hatten, konnte eine sehr leichte Verrauchung in der Ferienwohnung festgestellt werden. Trotz einer Suche mit allen möglichen Mitteln nach der Ursache, konnte diese nicht gefunden werden.

Ferienpark: ausgelöster Rauchwarnmelder

Am 1.1. wurden wir um 12:25 Uhr zu unserem ersten Einsatz im neuen Jahr 2023 alarmiert. Im Ferienpark an der Bleichenstraße hatte im 5. OG ein Rauchwarnmelder ausgelöst.

Wir konnten die Tür gewaltfrei öffnen, einen Auslösegrund vom Rauchwarnmelder konnten wir nicht feststellen.

Dorfstraße: Rauchentwicklung in Schlachterei

Während des bereits laufenden Einsatzes im Pickertsberg wurden wir um 18:06 Uhr zusammen mit der Feuerwehr Großenheidorn nach Großenheidorn in die Dorfstraße zum dortigen Bio Hof alarmiert. Hier wurde eine Rauchentwicklung in der Schlachterei festgestellt.

Aufgrund dessen, das wir umgehend von der vorherigen Einsatzstelle mit dem TLF ausrücken konnten, waren wir als erstes am Einsatzort. Ein Angriffstupp ging zur Erkundung ins Gebäude vor. Schnell war klar, das eine Maschine der Schlachterei einen Kabelbrand mit Massiver Rauchentwicklung hatte.

Hafenstraße: Suizidankündigung, fraglich Hilflos hinter Tür

Am 21.12. wurden wir um 00:46 Uhr in die Hafenstraße alarmiert. Nach einem Telefonat mit einem Freund ging dieser davon aus das er einen Suizid begehen möchte.

Wir öffneten die Tür und stellten fest das der Freund in seinem Bett schlief und der Freund die Verabschiedung falsch verstanden hatte.

Grenzweg: Rauchentwicklung aus Badezimmer

Am 20.12. wurden wir um 19:46 Uhr in den Grenzweg zu einer Rauchentwicklung in einem Badezimmer alarmiert. Hierbei ist nicht Wasserdampf gemeint gewesen.

Bei der Erkundung konnten wir einen Kabelbrand feststellen.

Steinhuder Meer Südseite: gestürzte Person vor der Badeinsel

Wärend der Ausbildung wurden wir von der LEitstelle zu einer gestürzten Person auf dem Eis alarmiert. Entgegen der ersten Meldung war diese bei unserem Eintreffen nicht mehr bewusstlos. Wir verbrachten sie an Land wo der Rettungsdienst die Person behandelte. Wir mussten unterdessen zum nächsten Einsatz.

Steenewark: Brennt Industriefritteuse

Am 06.11. wurden wir um 13:45 Uhr in die Straße Steenewark zu einem der dortigen Segelvereine alarmiert. Eine Industriefritteuse hatte Feuer gefangen. Die Erstmaßnahmen, das Feuer mit Löschdecken unter Kontrolle zu bekommen, zeigten Wirkung. Hierbei ist jedoch abzuwägen, ob die Eigengefährdung durch Feuer und Rauch, nicht zu groß ist.

Die hier gewählte Löschmethode mittels Löschdecke war die richtige Entscheidung, ebenfalls wäre ein Deckel die richtige Wahl gewesen. Auf keinen Fall sollte bei einem Fettbrand Wasser genutzt werden. Beim Löschen mittels Wasser entsteht eine Fettexplosion, wodurch sich die Küche in sekundenschnelle zum Vollbrand entwickeln kann.

Bei unserem Eintreffen war diese Löschdecke aufgrund der sehr hohen Temperaturen fast durchgebrannt. Auch weitere Löschdecken konnten die Rauch- und Flammenentwicklung nicht gänzlich beenden, woraufhin wir das Fett vorsichtig in Töpfe abließen und nach draußen verbrachten.

Massenanfall von Verletzten auf dem Steinhuder Meer

„Feuer auf Fahrgastschiff, ca. 100 Personen an Bord“ lautete am 31.10. die Alarmierung für die Feuerwehren Steinhude und Großenheidorn, die Wettfahrtvereinigung, die DLRG sowie die Einsatzleitkomponente der Stadtfeuerwehr. Das Szenario war als Alarmübung seitens des DLRG-Bezirks Hannover, der Feuerwehr Steinhude und der Steinhuder Personenschifffahrt ausgearbeitet worden und fand im Rahmen des jährlich am Reformationstages stattfindenden Ausbildungstags des DLRG Bezirks Hannover statt. 

Auf dem Fahrgastschiff „Steinhude“ brach während einer Rundfahrt ein Feuer im Maschinenraum aus. Aufgrund dessen fiel der Antrieb aus und die Steinhude blieb mitten auf dem Meer manövrierunfähig liegen. Neben der Brandbekämpfung lag der Schwerpunkt vor allem auf den 110 Fahrgästen und Besatzungsmitgliedern, die mit diversen Booten von dem Schiff gerettet und medizinisch versorgt oder betreut werden mussten. Um einen Behandlungs- und Betreuungsplatz aufzubauen wurde die Schnelleinsatzgruppe der Johanniter Wunstorf mit mehreren Fahrzeugen alarmiert. Die Feuerwehr Wunstorf wurde mit ihrem Mehrzweckboot alarmiert und ließ es in Steinhude zu Wasser. 

Während sich die Steinhuder Feuerwehrkräfte mit dem Rettungsboot auf die Brandbekämpfung und Rettung von Menschen aus verrauchten Bereichen kümmerte, waren die 7 Boote der DLRG, die 3 Boote der Wettfahrtvereinigung, das eine Boot der Wasserschutzpolizei sowie das Wunstorfer Feuerwehrboot mit dem Abtransport der Personen vom Fahrgastschiff beschäftigt. Hier mussten aufgrund des Brandes u.a. Personen mit tragbaren Leitern von den Rettungsbooten aus vom Oberdeck der Steinhude gerettet werden. Hierfür musste das Schiff aufgrund der Manövrierunfähigkeit auf Kurs gehalten werden, so dass es nicht weiter abtreiben kann. Aber auch die Absicherung der Einsatzstelle und des Straßenverkehrs war aufgrund des guten Oktoberwetters und der vielen Besucher in Steinhude aufwändig.

Sobald die Übungsdarsteller an Land transportiert waren, wurden sie von den Feuerwehrkräften aus den Booten zum Rettungsdienstpersonal geführt, gesichtet und in verschiedene Kategorien zur Betreuung oder Behandlung eingeteilt. Rund 25 Verletzte hätten in Krankenhäuser transportiert werden müssen, die Übrigen waren entweder unverletzt oder konnten nach Versorgung vor Ort entlassen werden. Die Einsatzleitung konnte sich währenddessen mithilfe der Drohne der Stadtfeuerwehr Livebilder des Einsatzes auf dem Boot ansehen und daraus Maßnahmen planen. 

Insgesamt waren über 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Johanniter, Wettfahrtvereinigung und Polizei mit der Übungslage beschäftigt. Die Übungsleitung zog abschließend eine grundsätzlich positive Bilanz. Die Übung hat gezeigt, dass, obwohl viele verschiedene Hilfsorganisationen eingebunden waren, die Zusammenarbeit gut funktioniert hat. Nach der Übung wurden die Einsatzkräfte und die Übungsdarsteller mit Getränken und einer warmen Mahlzeit von der Bordgastronomie der Steinhuder Personenschifffahrt verpflegt.

An der Schanze: ausgelöster Rauchwarnmelder

Am 07.09. wurden wir um 17:18 Uhr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in die Straße an der Schanze alarmiert. Beim Spaziergang mit seiner Familie bemerkte ein Kamerad von uns den ausgelösten Rauchwarnmelder. Nach einer kurzen Erkundung von ihm stellte er den Geruch von angebranntem Essen fest und ließ den Rest von uns alarmieren.

Vor Ort angekommen konnten wir über ein gekipptes Fenster uns schadenfrei einen Zugang zur Wohnung verschaffen. Nach dem Entfernen des Topfes vom Herd, belüfteten wir noch die Wohnung und konnten diese an die inzwischen eingetroffene Mieterin übergeben.

Ein Dank an die Nachbarn die uns trotz des kurzen Einsatzes mit kühlen Getränken versorgt hatten.

Wilhelmstein: Person mit Fußverletzung

Am 13.07. wurden wir telefonisch zusammen mit dem Rettungsdienst zum Wilhelmstein alarmiert. Hier sollte eine Person mit einer Fußverletzung abtransportiert werden. Dies gestaltete sich eher als schwierig. Er verweigerte letztendlich den Transport, da wir nicht den Platz haben um seine beiden SUP’s mit zu nehmen.

Freiwillige Feuerwehr Steinhude

Unter den Hestern 2
31515 Wunstorf OT Steinhude
Notruf: 112

Wache: 05033 1411 (keine Notrufe)

info@feuerwehr-steinhude.de

 

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