Am 12.09. wurden wir um 13:32 Uhr zu einer Wasserrettung alarmiert. Es sollte ein Boot nahe des Wilhelmstein gekentert sein und sich eine Person im Wasser befinden. Beim Eintreffen unseres Rettungsbootes, wurde das Segelboot gerade von einem anderen Segler aufgerichtet. Der gekenterte benötigte keine weitere Hilfe von uns und wir konnten wieder einrücken.
Am 05.08. wurden wir um 17:10 Uhr zusammen mit der DLRG zu einem Schlauchboot mit 2 Personen gerufen, welche sich in Seenot befanden.
Ein Passant hatte vom Seehotel in Mardorf aus gesehen, wie dieses Boot Richtung Westufer trieb. Während wir das Westufer mit unserem Boot absuchten, zog weiterhin die Gewitterfront über uns hinweg. Wir fanden das Schlauchboot an einem Steg vor. Die Personen waren bereits an Land und wir konnten schnell wieder das Wasser verlassen.
Am 10.07. um 13:40 Uhr wurden wir mit der Wasserrettungsschleife alarmiert um den Rettungsdienst zum Wilhelmstein zu transportieren. Vor Ort war eine Person gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen.
Nach der 1. Versorgung auf dem Wilhelmstein brachten wir die Person und den Rettungsdienst wieder ans Festland.
Am 05.06.21 um 14:56 Uhr wurde unser Ortsbrandmeister zu einer Erkundung ans Steinhuder Meer alarmiert. In der Gracht zwischen den Strandterassen und dem Ratskeller Gelände sollte sich ein größerer Ölfilm auf dem Wasser befinden. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Daraufhin wurde die Dienststaffel alarmiert. Wir fuhren mit dem ELW, dem Rettungsboot, GW-L, MTW und dem TLF die Einsatzstelle an.
Mittels Öl-Schlängeln fingen wir den Ölfilm auf. Diese werden von dem Baubetriebshof aufgenommen und fachgerecht entsorgt.
Zuletzt noch ein Dank für die tatkräftige Unterstützung der Lokalen Firmen.
Am 31.05. wurden wir um 19:44 Uhr zur Nordseite alarmiert.
Vor Ort saß ein Segelboot auf Grund fest und konnte sich selber nicht mehr aus der misslichen Lage befreien. Bei unserem Eintreffen wurde das Boot gerade von einem Hilfsbereiten E-Bootfahrer frei geschleppt. Wir mussten nicht mehr tätig werden und bei schönstem Wetter wieder einrücken.
Am 16.05. wurden wir um 16:18 Uhr zu einer Wasserrettung zusammen mit der DLRG zur Nordseite alarmiert. Vor Ort sollten zwei Boote gekentert sein und sich mehrere Personen im Wasser befinden. Bereits auf der Anfahrt zu unserem Bootshaus bekamen wir einen anderen Einsatzort zugewiesen. Die DLRG übernahm die 1. Einsatzstelle und wir übernahmen die 2. Bei dieser galt es einen gekenterten Kajakfahrer vor dem Hagenburger-Kanal zu retten. Wir halfen ihm beim Entleeren und dem Wiedereinsteigen in das Kajak.
Am 05.05.21 wurden wir um 12:12 Uhr zu einem herrenlosen Surfbrett zur Badeinsel gerufen. Ein Passant hat von der Badeinsel aus gesehen, das vor dieser ein herrenloses Surfbrett treibt.
Bei unserem Eintreffen wurde die Person bereits von einem Boot der Wettfahrtvereinigung aufgenommen. Wir brauchten nicht mehr tätig werden.
Am 13.04. wurden wir um 13:33 Uhr zu einem hilflosem Kiter ans Nordufer des Steinhuder Meers alarmiert.
Beim Eintreffen des Rettungsbootes, war der Kiter bereits von einem Segler an Board genommen. Wir übernahmen den Kiter und brachten den Kiter wohlauf zurück an Land.
Am 26.03. wurden wir um 15:37 Uhr mit dem Rettungsboot zur Nordseite (Steg 43) vom Steinhuder Meer alarmiert. Vom Ufer aus wurde eine vermutlich leblose Person auf einem Surfbrett gesichtet.
Zeitgleich wurde ein RTW und der Rettungshubschrauber Christoph 4 nach Mardorf alarmiert. Unser Boot konnte schnell die Rückmeldung geben, das es sich lediglich um zwei Paddler handelt, die gerade pause machten.
Wir stellen dieses Wochenende aufgrund des erwarteten Besucheraufkommens in Steinhude eine Bereitschaft für die Eisrettung auf dem Steinhuder Meer. Zusätzlich nutzen wir die Möglichkeit Ausbildung für unsere Kameraden auf dem Hovercraft durchführen zu können. Dies findet alles unter strengen Hygienemaßnahmen statt.
Trotz der aktuellen Minustemperaturen sind viele Eisflächen noch dünn. Wer die Eisflächen betritt, begibt sich in Lebensgefahr. Vor allem die Eisflächen von natürlichen Gewässern wie dem Steinhuder Meer oder von Flüssen sind besonders gefährlich. Durch die Strömungen kann an manchen Stellen die Eisdecke noch dünner sein als andernorts festgestellt. Deshalb wird das Steinhuder Meer auch nicht zum Begehen freigegeben.
Es sollte beachtet werden, dass auch der viele Schnee auf dem Eis wie eine Isolierdecke wirkt und damit das Eis darunter nicht dicker wird. Innerhalb kurzer Zeit in dem eisigen Wasser erschlaffen die Muskeln und die Person geht unter. Wer die Eisflächen trotzdem betritt und einbricht, sollte versuchen sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder daraufzuziehen. Wenn das Eis bricht, kann man sich mit dem Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen. Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen, sondern unverzüglich die Feuerwehr über den europaweiten Notruf 112 benachrichtigen. Eingebrochene sollten in warme Decken oder Jacken gehüllt und vorsichtig erwärmt werden.