Vom 01. bis 03. September fand unser monatliches Dienstwochenende satt. Wie üblich startete es am Freitag mit dem Gefahrgutzug. Dieser übte in einer Schule in Wunstorf. In einem der Chemieräume war eine Flasche mit Brom umgekippt und ausgelaufen, natürlich nur simuliert. Es galt den ausgetretenden Stoff aufzufangen und die Ausbreitung zu verhindern.
Am Samstag wurden die ersten Hydranten in Steinhude geprüft und Winterfest gemacht.
Für den Wehrdienst am Sonntag stand eine große Übung auf dem Plan. In dem Gebäude der alten Schlachterei Schwer wurde ein Feuer in den Wohnungen mit mehreren vermissten Personen simuliert. Hierbei mussten nicht nur Puppen im verrauchten Bereich gefunden werden, sondern auch eine von einer schweren Steinplatte befreit werden. Zusätzlich wurde eine lange Wegstrecke zur Wasserversorgung aufgebaut. Auch wenn all diese Kombinationen wahrscheinlich eher selten bei einem Einsatz auftreten, müssen diese Szenarien trotzdem geübt werden. Zusätzlich konnten so alle Kameraden beschäftigt werden. 35 Minuten nach Alarm waren alle Personen gerettet und das Feuer gelöscht.
Am 17.08. wurden gegen 8 Uhr die Feuerwehr Großenheidorn und Steinhude nach Großenheidorn in die Strandallee alarmiert. In der Küche brannte ein Kühlschrank, welcher durch den Anwohner mittels Kleinlöschgerät vor dem Übergreifen auf die restliche Küche gelöscht werden konnte.
Zusammen mit der Feuerwehr Großenheidorn wurder der Gefrier- und Kühlschrank demontiert und ins Freie verbracht. Nach der anschließenden Kontrolle der Einrichtung mittels Wärmebildkamera und der Belüftung mittels Hochdrucklüfter konnten alle Kräfte einrücken.
Am 10.08. wurden wir um 17:15 Uhr in den Pickertsberg alarmiert. Der kurz vor uns eintreffende Steinhuder Rettungswagen meldete bereits eine Rauchentwicklung aus dem Fenster. Bereits nach kürzester Zeit waren wir mit 5 Fahrzeugen vor Ort.
Der eingesetzte Angriffstrupp konnte eine Person aus der verrauchten Wohnung retten und an den Rettungsdienst übergeben. Kurz darauf konnte das angebrannte Essen vom Herd genommen und die verrauchte Wohnung mittels Hochdrucklüfter belüftet werden.
Am 06.08. wurden wir von der ELO aus nach Bokeloh zu einem PKW Brand alarmiert. Dieser stand in einer Garage und drohte laut Anrufer auf das angrenzende Haus überzugreifen.
Zum Glück stellte sich die Lage nicht so schlimm dar. Die Ortsfeuerwehr Bokeloh konnte den Entstehungsbrand schnell in den Griff bekommen, sodass keine weiteren Kräfte mehr erforderlich waren.
Am 03.08. wurden wir um 17:52Uhr zu einer Wasserrettung zur Südseite alarmiert. Zusammen mit der DLRG und der Wettfahrtvereinigung suchten wir das gekenterte Boot.
Durch den Anruf eines Segelclubs konnte das Boot der Wettfahrtvereinigung das gekenterte Segelboot schnell ausfindig machen. Wir mussten nicht mehr tätig werden.
Am 01.08. wurden wir um 12 Uhr in den Sandkamp vom Rettungswagen nachgefordert. Wir öffnetem dem Rettungsdienst schadensfrei die Wohnung und übergaben die Patientin an den Rettungsdienst.