Am Freitagabend gegen 21:10 Uhr wurden wir im Rahmen der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zusammen mit den Feuerwehren Luthe, Blumenau und Wunstorf zu einem Wohnungsbrand in den Bünteweg in Luthe alarmiert.
Kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde festgestellt, dass es sich dabei um einen Brand einer Gartenlaube handelte. Das Feuer drohte auf ein anliegendes Mehrfamilienhaus überzugreifen. Dank des schnelles Eintreffens konnte schlimmeres verhindert werden. Der Brand wurde von zwei Trupps unter Atemschutz abgelöscht. Nach kurzer Zeit war der Einsatz beendet und wir konnten wieder Einrücken.
Die ELO dient bei größeren Einsatz-Lagen dazu den Einsatzleiter zu unterstützen und die Dokumentation des Einsatzes zu gewährleisten.
Am Freitagabend wurden wir gegen 19:23 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einer hilflosen Person in der Großenheidorner Straße alarmiert.
Wir öffneten die Tür mit unserem Türöffnungs-Werkzeug und haben die Wohnung an den Rettungsdienst und die Polizei übergeben.
Am Dienstagabend wurde wir gegen 18:13 zusammen mit den Feuerwehren Bokeloh und Wunstorf im Rahmen des Gefahrgut-Zugs der Stadtfeuerwehr, die ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr Wunstorf, die Bundeswehr Feuerwehr, die GW-Mess Einheit der Stadtfeuerwehr Neustadt, die Dekon-P Gruppe Osterwald U.E. und die Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter Wunstorf zu einem Gefahrgut-Unfall auf den Fliegerhorst alarmiert.
Im Verlade-bereich der Fachgruppe Annahme und Versand auf dem Fliegerhorst war ein Auto in einen Gabelstapler gefahren, welcher sich zu dem Zeitpunkt beim Umladen von Gefahrstoffen befand. Der IBC-Behälter auf der Palettengabel des Stapler wurde dabei beschädigt und hatte mehrere Personen verletzt.
Die Feuerwehr der Bundeswehr hatte zügig die erste Personenrettung sowie die Erstmaßnahmen nach den GAMS-Regeln (Gefahr erkennen, Absperrung errichten, Menschenrettung durchführen, Spezialkräfte anfordern) durchgeführt und die weiteren Einsatzkräfte über die Regionsleitstelle Hannover alarmieren lassen.
Der Gefahrgut-Zug der Stadtfeuerwehr übernahm dann die Erkundung an der Einsatzstelle, sowie die weitere Personenrettung.
Während die ersten Kameraden noch im Chemikalien-Schutzanzug im Einsatz waren, wurde durch die Feuerwehr Osterwald die Dekontaminationsstelle eingerichtet und in Betrieb genommen.
Im Anschluss konnten die Kollegen der Mess-Einheit aus der Stadtfeuerwehr Neustadt loslegen, um festzustellen ob sich Giftige Gase in der Luft befinden.
Die verletzten Personen wurden nach der Dekontamination an die Sanitäter der Schnell-Einsatz-Gruppe übergeben und medizinisch versorgt.
Im Anschluss der Übung wurden die Maßnahmen durch die Führungskräfte nach besprochen und Verbesserungsmöglichkeiten für die folgenden Dienste mitgenommen.
Ein Dank an die Statisten aus Frielingen, Meyenfeld, Horst und Garbsen für ihre Zeit, sowie der Bundeswehr und der Fliegerhorstfeuerwehr, dass wir auf dem Gelände üben durften.
Dieses Dienstwochenende war etwas anders als sonst. Am Freitagabend stand der monatliche Gefahrgut-Dienst und am Samstag ein Tagesdienst zusammen mit dem THW Wunstorf auf dem Plan. Dafür ist am Sonntag der reguläre Wehrdienst ausgefallen.
Beim Gefahrgut-Dienst waren wir diesen Freitag bei den Kamerden in Wunstorf zu Gast. Die Kameraden hatten eine Einsatzübung vorbereitet, bei der ein beschädigter IBC-Behälter Gefahrgut-Stoffe verlor.
Unsere Aufgabe war es den Behälter abzudichten und den Gefahrgut-Stoff in einen anderen Behälter umzupumpen. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen wurde die DEKON-Stelle errichtet um die Einsatzkräfte nach ihrem Einsatz zu Dekontaminieren.
Am Samstag haben wir uns mit dem THW OV Wunstorf zu einem Tagesdienst mit Stationsausbildung getroffen.
Personenrettung aus einem Becken und Behälter, zwischen Containern eingeklemmte Personen befreien, Personen aus „Höhen“ retten und eine Einsatzübung unter Atemschutz mit Personensuche sowie Rettung standen als Aufgaben an den Stationen bereit.
An diesem Wochenende fand das zwei -jährliche Zeltlager der Jugendfeuerwehr auf der Badeinsel statt. Sieben Jugendfeuerwehren aus der Stadt Wunstorf und die Gast-Jugendfeuerwehr Schloß-Ricklingen haben teilgenommen.
Am Freitagabend wurde die Veranstaltung vom Jugendwart Norman Brockhoff zusammen mit seinem Stellvertreter Leon Klemm eröffnet. Im Anschluss gab es eine kleine Rund-Tour auf dem Steinhuder Meer mit den „Auswanderern“ der Personenschifffahrt. Ebenfalls war das Stadtkommando und die Ortsfeuerwehr zur Eröffnung geladen und ist im Nachgang noch zu dem ein oder andere Getränk zusammen gekommen.
In der Nacht wurden wir von einem Unwetter mit starkem Regen überrascht. Große Schäden konnten aber durch zusätzliches Abspannen der Zelte und große Planen vermieden werden.
Am Samstag gab es den nächsten Programmpunkt: Orientierungsmarsch.
Im Ortsgebiet wurden 12 Stationen für die 14 Gruppen der Jugendfeuerwehren eingerichtet. Bei den Stationen ging es darum in den Spielen möglichst viele Punkte zu erlangen. Unter anderem mussten bei den Stationen Bälle gefangen, gemalte Bilder erraten oder Tische mit Keilen aufgebockt werden.
Am Sonntag wurde der Zeltplatz unsicher gemacht. Vormittags traten die Mannschaften bei Softball Rugby gegeneinander an. Nachmittags kamen die Eltern der Jugendlichen und Kinder auf der Insel vorbei und konnten sich ein Eindruck von dem bisher erlebten machen. Bei den einzelnen Jugendfeuerwehren wurde fleißig gegrillt und gekocht.
Heute Mittag gegen 13:25 löste unsere Regionsleitstelle den Unwettervoralarm für die Kommunen in der Region Hannover aufgrund des drohenden Gewitters aus.
Die ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr hat daraufhin die Feuerwache in Wunstorf besetzt um bei möglichen Einsätzen zügig reagieren zu können. Als möglicher Einsatzleiter war auch zeitgleich unser Stadtbrandmeister, Martin Ohlendorf, vor Ort.
Glücklicherweise wurde Wunstorf von den Unwettereinsätzen verschont.
Nachdem das Unwetter einige Zeit weitergezogen war und keine Gefahr mehr bestand, konnte die Einsatzbereitschaft in der Feuerwache Wunstorf wieder eingestellt werden.
Bereits heute morgen um 06:00 Uhr war die Nacht für unsere Kräfte der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zu Ende. Für die restlichen Kameraden ging es um 07:00 Uhr los. Zusammen mit den Feuerwehren Wunstorf, Luthe, Bokeloh, Idensen, Mesmerode, Blumenau, Klein Heidorn und Großenheidorn wurden wir zur Evakuierung eines Bereich in der Wunstorfer Nordstadt alarmiert. Der Grund der Evakuierung war ein Kampfmittel Fund am gestrigen Abend, der nicht entschärft werden konnte und deswegen gesprengt wurde.
Vor Ort haben wir den Süd-Bereich evakuiert um sicherzustellen, dass sich keine Person mehr in dem Sperr-Radius von 300 Metern befindet.
Gegen 11:00 Uhr waren dann alle Bewohner aus ihren Häusern, sodass eine letzte Überprüfung der Evakuierung statt finden konnte. Um 11:45 war es dann soweit, die Sprengung des Kampfmittels wurde durchgeführt. Um 11:50 Uhr konnten die Bewohner bereits wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurück.
Heute wurden wir im Rahmen der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zusammen mit der Feuerwehren Kolenfeld und Wunstorf zu einem brennenden Bus auf der Autobahn 2 zwischen Kolenfeld und Bad Nenndorf alarmiert.
Auf der Autobahn konnten die ersten Kräfte keinen brennenden Bus im gemeldeten Bereich feststellen, so fuhren sie weiter in den Bereich Bad Nenndorf/Lauenau und konnten dort den Bus auffinden.
An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass es sich um einen Brand im Motorraum handelte, welcher bereits abgelöscht war.
Für die Kräfte der ELO-Gruppe ergab sich daraus kein weiterer Einsatz.
Bereits am 29.05. um 17:24 Uhr waren wir im Rahmen der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zusammen mit den Feuerwehren Wunstorf und Luthe zu einem Balkon-Brand in Wunstorf in der Matthias-Grünewald-Straße alarmiert worden.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde eine sehr starke Ausdehnung des Balkon-Brands festgestellt. Das Feuer griff auch auf die Wohnung und den darüber liegenden Balkon über.
Das Feuer wurde durch den schnellen Eingriff der Wunstorfer Kräfte zügig eingedämmt, somit war eine Unterstützung der ELO-Gruppe nur noch im kleinen Rahmen nötig. Kurze Zeit später konnten wir wieder Einrücken.