An diesem Dienst-Wochenende stand wieder einiges auf der Tagesordnung.
Am Freitag waren wir im Rahmen des Gefahrgut-Zugs der Stadtfeuerwehr zu den Kollegen vom THW Wunstorf geladen. Diese hatten ein Einsatzszenario vorbereitet, bei der es galt den Umgang mit unseren Schutzanzügen zu trainieren.
Am Samstagnachmittag traf sich das Fahrerlager, um an der Promenade die neuen Stellmöglichkeit durch die neue Uferkante zu testen. Gleichzeitig wurde die Gelegenheit genutzt, um etwas Ausbildung an den Pumpen durchzuführen.
Sonntagmorgen traf sich die gesamte Wehr zum monatlichen Wehrdienst: auf dem Plan standen Türöffnung, Atemschutzübung, Üben für die Stadtwettbewerbe und Dienstsport.
Heute wurden wir gegen 14:04 zu einem Feuer auf einem Balkon in den Grenzweg alarmiert.
Da sich zum Zeitpunkt des Einsatzes keine Personen in der Wohnung befanden, wurde die Tür zur Wohnung gewaltsam geöffnet. Es brannten mehrere Möbelstücke auf dem Balkon, die durch uns mit dem formstabilen Schnellangriff abgelöscht wurden. Durch die Rauchentwicklung war die Wohnung ebenfalls sehr stark verraucht, weswegen wir im Anschluss die Wohnung belüftet haben. Der Balkon und die geschmolzenen Fenster wurden durch unsere Wärmebildkamera kontrolliert um sicher zu stellen, dass keine weiteren Glutnester vorhanden sind.
Heute wurden wir gegen 10:29 zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Leinenweberstraße alarmiert.
Kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass es sich um eine Fehlauslösung durch Wartungsarbeiten handelte. Bald darauf konnten wir wieder Einrücken.
Heute Nacht gegen 01:29 Uhr wurden wir im Rahmen der ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr zusammen mit den Feuerwehren Wunstorf, Luthe und Klein Heidorn zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in der Psychiatrie Wunstorf alarmiert.
Nach kurzer Zeit wurde festgestellt, dass es sich um eine Fehlauslösung handelte. Somit konnten wir wieder Einrücken.
Der ein oder andere hatte es schon bemerkt: Heute wurde eine Zugübung in den Räumlichkeiten des Kindergarten Steinhude durchgeführt.
Zwei Gruppen haben sich zusammen geschlossen, um den Ernstfall zu trainieren. Die fiktive Lage stellte dar, dass ein Feuer im Hauswirtschaftsraum ausgebrochen war und sich noch mehrere Personen im Gebäude befanden.
Durch die verwinkelte Bauweise des Gebäudes gestaltete sich die Suche für unsere Angriffstrupps als sehr schwierig. Daher wurde im Nachgang mit allen Kameraden das Gebäude besichtigt.
Zusätzlich war dies die erste große Übung für unsere frisch ausgebildeten Führungskräfte Leon Klemm (Gruppenführer) und Norman Brockhoff (Zugführer)
Jeden dritten Mittwoch im Monat um 19:00 treffen sich die Atemschutzgeräte-Träger um für den Ernstfall zu trainieren. Gestern stand auf dem Plan: Einsatzübung und Belüftungsmaßnahmen.
Für die Einsatzübung wurde die Lage angenommen, dass sich noch vier vermisste Personen in einem Werkstatt-Bereich befinden. Der Bereich war sehr stark verraucht, sodass sich die Kameraden unter „Null-Sicht“ voranarbeiten mussten.
Der ein oder andere hatte vielleicht schon den vielen Rauch vor der Feuerwache bemerkt, denn im Anschluss wurde noch das Belüften von sehr großen Gebäuden beübt.
Gestern Abend traf sich wieder die ELO-Gruppe zu ihrem monatlichen Dienst. Diesen Monat stand eine Einsatzübung in den Räumlichkeiten der Tischlerei Stolte an.
Solch eine Übung dient dazu die Taktik, den Ablauf und das Verhalten im Einsatzfall zu trainieren und damit für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Die ELO dient bei größeren Einsatz-Lagen dazu den Einsatzleiter zu unterstützen und die Dokumentation des Einsatzes zu gewährleisten.
Heute wurden wir zusammen mit dem Rettungsdienst gegen 14:38 zur Insel Wilhelmstein alarmiert. Dort wurde ein Patient mit einer Schnittverletzung am Bein gemeldet.
Wir transportierten zusammen mit dem Rettungsdienst den Patienten an Land und übergaben ihn dann an die Sanitäter.